5 Schritte zur Selbstständigkeit

 

Von der Idee zum Text

Immer mehr Frauen wagen den Sprung in die Selbstständigkeit, weil sie damit Kinder und Beruf besser unter einen Hut bringen können. Bei mir war das nicht anders. Zwar wusste ich schon im zweiten Lehrjahr, dass ich mich selbstständig machen wollte, doch den Zeitpunkt zur Gründung wählte ich im Jahr 2000 (lies hier die ganze Story). Hauptsächlich, damit ich keinen Stress hatte in der Früh und meinen Kindern damit auch einen geruhsameren Start in den Tag schenken konnte.

Ich wollte auch, dass sie genug Zeit hatten, ihre Entwicklungsschritte zu machen ohne, dass ich mit dem Blick auf die Uhr hinter ihnen stand.

Außerdem wollte ich noch:

  • selber über meine Zeit bestimmen können.
  • Erfolge, für mein Unternehmen erreichen.
  • Für mich Geld zu verdienen.
  • Meine Kreativität so einzusetzen, damit mir nicht langweilig wird.

 

Überlege, warum du dich selbstständig machst oder es getan hast

Mache dir eine Liste.
Sie dient dir als Motivationsschub, wenn du wieder einmal zweifelst.

Du fragst dich, ob Zweifel normal ist?
Aber sicher doch.
Es ist ein Märchen, wenn dir jemand erzählt, dass du dich nur selbstständig machen musst, dann wären alle deine Zweifel weg. Dann wäre dein Berufsleben nur mehr eitel Wonne.

So ist es leider nicht.
Deine Zweifel nimmst du mit.
Solange bist du dein dazugehöriges Mindset aus der Welt geräumt hast.
Dann sind auch die Zweifel weg.

Deine Gründe sollten also schlagkräftig sein.

Und Gegenwind aushalten.

Denn immer, wenn ein Tal kommt und du dich fragst: „Warum tue ich mir das an?“ – hast du deine Gründe, die du dir laut aufsagen kannst. Und nachfühlen, wie es dir gehen würde, hättest du deine Selbstständigkeit nicht mehr hättest.

 

Schritt eins: Besonders wichtig – Dein Talent

Dein Talent ist der Punkt, der dich bei Durchhängern wieder auf Spur bringt. Dein Talent ist das, was du mühelos machst, ohne zu ermüden. Stundenlang. Und von dem du nicht im Traum daran denkst, nicht in tausend Jahren, das dieses Talent irgendjemand anderer brauchen könnte. Genau das ist es.

Danach kommt erst die richtige Geschäftsidee.

„Es muss nur eine Idee richtig sein, dann ist sie bei allen Hindernissen, die ihrer Ausführung im Wege stehen, gar nicht mehr unmöglich.“ (Immanuel Kant)

  1. Zuerst sucht du dir das, was du am mühelosesten kannst.
  2. Dann schaust du, wer genau das brauchen kann, das du so leichtfüßig machst.
  3. Im ersten Blick sind das sehr viele Menschen.

Also darfst du das eingrenzen.

Wahr und wahrhaftig darfst du dir wünschen, für wen du dein Talent einsetzt. Das ist kein Spruch, sondern ist eine erprobte Tatsache. Je genauer du dir deine Zielgruppe bzw. deinen „idealen Kunden“ designst, desto klarer wird dein Angebot.

Und je klarer du bist, desto rascher finden dich genau die Menschen, die sich von deiner Klarheit angesprochen fühlen.

Gehe also in diesem ersten Schritt nicht rational an dein Talent heran. Wir alle können so viel so gut, das bringt nichts. Geh von der emotionalen Seite an die Sache heran.

 

Und erst dann, wenn dir das selber klar ist, brauchst du Kreativität, um deinem Talent Form zu geben.

 

Schritt zwei: Durch Kreativität Form geben

Ein bisschen Kreativität gehört schon dazu, die „richtige“ Idee für deine Existenzgründung zu finden. Kreative Menschen haben eine Nase für Dinge, die andere gar nicht erkennen. Sie haben ein gesundes Eigenverständnis und das befähigt sie, sich ins Unbekannte hinauszuwagen.

 

Denn das größte Risiko liegt nicht darin, eine Idee umzusetzen, sondern darin, die Chance, die die Idee birgt, nicht wahrzunehmen. Natürlich wirbeln uns täglich hundert Einfälle im Kopf herum, welche davon sind Ideen, welche Hirngespinnste?

Unterscheiden kannst du die Gedankensplitter, wenn es darum geht, sie in Aktion zu setzen. Ideen und Pläne verwirklichen sich meist über konkrete Projekte.

Stelle dir die Fragen:

  • „Was will ich denn wirklich?“ und:
  • „Wo liegen meine Ziele?“

Das lässt den wahren Wert deiner Inspiration erkennen.
Wenn du also ein schönes rundes „Bauchgefühl“ bei einer deiner Ideen hast, dann nichts wie los – mache Gold daraus!

Du kannst aber auch jemanden frage, der emotional nicht so sehr mit dem Thema verbunden ist wie du. Außenstehende haben oft noch viel mehr Ideen als man selber.
Wenn es die richtigen Menschen sind, denn:

Was du in diesem Stadium noch meiden solltest:
Solange du noch nicht 100% selber klar bist, auf den Markt zu gehen. Garantiert wird die der Gegenwind umwehen, denn du hast noch nicht das richtige Bauchgefühl, das dem Wind trotzt. Wer zu früh auf den Markt geht, geht das Risiko ein, von seiner Idee abgebracht zu werden von den vielen Stimmen, die es nur „gut mit uns meinen“.

 

Schritt drei: Die Strategie

Mutige Frauen vertrauen auf ihren Vorteil, nämlich das zu tun, was andere nicht können.
Doch bei aller Leidenschaft, jedes Unternehmen sollte eine Strategie haben. Leider haben das die Wenigsten.

Deine Business-Strategie sollte wie eine Planung einer Hochzeit oder Party sein:

  • Du machst dir Gedanken darüber, welche Vor-, Haupt- und Nachspeise du servieren möchtest und
  • welche Musik dort spielen soll.
  • Du überlegst, wen du einladen möchtest.
  • Da es eine Hochzeit ist, möchtest du das Event zu einem außergewöhnlichen Ereignis machen.

Also? Was genau sollte anders sein, wenn du dein Unternehmen planst? 😉

Fragen für die Planung der Strategie:

  • Gibt es für mein Produkt/meine Dienstleistung einen Markt?
  • Wenn ja, welchen genau (Eingrenzung)?
  • Ist der Standort richtig? (Wenn du ein Offlinegeschäft hast)
  • Macht meine Strategie Sinn? (Im Bezug auf deinen idealen Kunden)
  • Ist sie stabil oder gründet sie sich auf einen (wackeligen) Trend?
  • Brauche ich Partner und wenn ja, wie soll er/sie sein? (Erstelle dir deinen „idealen Partner“ wie den Zielkunden.)
  • Was macht die Konkurrenz?
  • Habe ich genügend Kapital, um meine Strategie für drei Jahre zu finanzieren und am Leben zu erhalten?
  • Habe ich auch eine Strategie, um auszusteigen?

 

Schritt vier: Der Businessplan

Wir Frauen haben kommunikative Talente und intuitive Gaben, die wir nicht verstecken, sondern die wir nutzen sollten.
Wenn es darum um Geld geht, nützt aber die beste Intuition nicht und schon gar nicht, wenn du dir bei der Bank Geld borgest, um deine Geschäftsidee umzusetzen.

Um Kapital aufzustellen, bedarf es eines Businessplanes, der deine Strategie, die anfallenden Kosten, das Risiko und die Rendite klar erkennen lässt.

Ein solcher Plan sollte folgende Elemente enthalten:

  • Zusammenfassung – nicht über drei Seiten
  • Businesskonzept
  • Darstellung des Produktes/Services
  • Den Markt
  • Den Wettbewerb
  • Marketing-, Management- und Risikostrategien
  • Unternehmensbilanz

Die typischen Fehler eines Businessplanes sind:

  • Unklare Formulierungen
  • Unrealistische Projektionen
  • Schlechte Analyse des wettbewerblichen Umfeldes
  • Überbetonung des Managements
  • Misskalkulation des Marktanteiles
  • Fehlende Finanzdaten
  • Fehlen einer Exit-Strategie

 

Schritt fünf: Die Umsetzung

Bis hierher geht es meistens relativ einfach. Meist gibt es Institutionen, die dich auf deinem Weg bis hierher begleiten. Doch an diesem Stadium der Umsetzung scheiden sich nochmal die Geister.

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Alles, was du für deinen Marktauftritt tust, hat mit Texten zu tun. Ob du einen Folder hast oder nicht, eine Homepage textest, … – wenn du jetzt ohne Plan weiterrennst, brauchst du sehr viel länger.

Dabei zählt jede Woche.
Jede Woche, wo du nicht auf dem Markt präsent bist, verdienst du kein Geld.
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Ich unterstütze dich an dieser Stelle – hol dir deinen kostenlosen „roten Faden“ für dein Textprojekt. Schritt für Schritt arbeitest du dann an deinem Marktauftritt.

Und vielleicht magst du mir ja davon erzählen! Hier in den Kommentaren oder auf FB.
Ich freue mich auf dein Projekt.

Deine

Eva Laspas

 

 

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