7 Skills, die du beim Schreiben unbedingt brauchst

 

Fällt dir Schreiben schwer?

Kommst nicht richtig in Gang?

Brauchst ewig, bis sich ein Text entwickelt?

Mit dem du dann gar nicht zufrieden bist?

Denkst du vielleicht, dass du kein Talent hättest?

 

Hier kommt eine gute Nachricht:

Du brauchst kein Talent, um zu schreiben.

Schreiben kannst du lernen.

Und zwar auf eine vergnügliche Art und Weise.

 

Modelle und Konzepte – alle für die Katz‘

Im Buch „Texte schreiben lernen“ (das sich an Lehrer richtet, die Schüler unterrichten), geht man gegen die weitverbreitete Ansicht an, dass man „Schreiben eben kann oder nicht“. Diese Ansicht würde allerdings das ganze Schulsystem ad absurdum führen.

Denn wenn man es „eben“ nicht kann, würde auch der Unterricht nichts nützen.

Auf Seite 41 des Buches werden Modelle und Konzepte von Helmut Feilke (aus „Gedankengleise“, 1995) zitiert und in Folge als veraltet und nicht zutreffend herausgearbeitet.

Wenn du also bisher auch gedacht hast, eines der folgenden drei Modelle wäre richtig und daher könntest du einfach nicht gut schreiben lernen, kannst du jetzt entspannt aufatmen.

  • Genie-Modell (Schreiben liegt in den Genen und ist ein angeborenes Talent)
  • Dornröschen-Konzept (durch übermäßiges Lesen wird die Schreibfähigkeit wachgeküsst)
  • Mimikry-Modell (Schreibkompetenz wird durch Nachahmung rhetorischer Muster und das Imitieren vorgegebener Texte entwickelt)

 

Schreiben ist Handwerk

Ich persönlich bin der Meinung, dass jeder Mensch schreiben lernen kann. Wie jedes Handwerk braucht es Übung. Wenn du dazu noch Talent hast – umso besser. Dann liest du hier eh nicht mehr weiter ;-).

Selbstverständlich wirkt sich Viellesen auf deinen Wortschatz aus. Ebenso wirst du durch das Lesen guter Bücher eine Zeit lang Stile kopieren, bis du dir deinen eigenen entwickelt hast.

Aber so wie es mit der Entwicklung der Schreibschrift läuft, bildet sich mit der Zeit ein eigener Schreibstil aus. Das macht deine Texte unverwechselbar und einzigartig.

 

 

Dabei entwickelst du Schritt für Schritt (oder parallel) die einzelnen Kompetenzen, die das Texteschreiben braucht.

 

Diese Kompetenzen brauchst du zum Schreiben:

Willst du für deinen Blog, Kurs oder dein Buch Texte schreiben lernen, brauchst du gewisse Fähigkeiten, die du dir aber aneignen lernst.

  1. Ideen sammeln und aufschreiben
  2. Geschriebenes produzieren können
  3. Orthografie, Interpunktion und Grammatik kennen
  4. Die Fähigkeit entwickeln, das Ziel zu erreichen, das der Leser erreichen soll
  5. Sich an die sprachlichen Fähigkeiten des Lesers anzupassen
  6. Reflexion und kritische Beurteilung des eigenen Textes
  7. Entwicklung eines eigenen Schreibstils

Und jetzt sag du mir – sind das nicht alles Dinge, die du lernen kannst?

Sicher, es bedarf Übung, Struktur, Durchhaltevermögen und auch die Fähigkeit loszulassen – aber generell ist alles lernbar. Oder?

 

1) Ideen sammeln und aufschreiben

Ohne Ideensammlung kein Blog. Ideen sammelst du auf unterschiedliche Weise.

  • Ich habe beispielsweise beim Kochen immer die besten Ideen. Da liegt ständig ein Zettel und ich notiere mir das Thema, die Stichworte oder einen Titel.
  • Manchmal beim Spazierengehen habe ich nur das Handy mit, dann diktiere ich mir die Ideen oder schreibe mir ein E-Mail.
  • Es gibt zahlreiche Programme, die dir das Sammeln und Archivieren deiner Ideen erleichtern wollen. Wenn dich die Beschäftigung mit dem Programm nicht vom Ideensammeln abhält, dann ist ein Programm auch eine gute Möglichkeit.
  • Finde dir deine eigene Ideenquelle!

 

2) Geschriebenes produzieren können

Texte produzierst du auf einfache Art und Weise: Du machst ein leeres Worddokument auf und beginnst zu schreiben. Die Kunst dabei ist, dass du dich nicht von Tippfehlern oder fehlenden Wörtern davon abbringen lässt. Wichtig ist, dass du einen Schreibfluss von mindestens 20 Minuten produzierst, ehe du im Thema drinnen bist.

Was du in den ersten 20 Minuten geschrieben hast, wird vielleicht unstrukturiert, nur auszugsweise oder gar nicht zu gebrauchen sein. Das macht aber nichts.

Danach wird es nämlich spannend.

Wie bei einem Läufer müssen auch die „Schreibmuskeln“ erst warm werden. Und das braucht rund 20 Minuten. Dann flutscht es.

Viele Unternehmerinnen machen den Fehler, schon vorher aufzuhören. So erleben sie den Flow nicht, der sich danach einstellt.

Lies hier, wie du in den Schreibflow kommst.

 

3) Orthografie, Interpunktion und Grammatik kennen

Da musst du durch.

Außerdem gibt es ja Word mit seiner Überprüfung und auch Papyrus Author, der den Duden integriert hat. Und du kannst immer im Onlineduden nachschlagen.

Mit jedem Mal nachschlagen lernst du dazu und wirst ein Stück besser.

Nütze diese Möglichkeit.

Und natürlich kannst du deinen Text auch einem Korrektorat geben, das noch einmal drüberliest. Denn Tippfehler oder Fallfehler, die durch das Herumschieben von Satzteilen entstehen, überlesen sogar gewiefte Schreiberlinge manchmal.

 

4) Entwickle die Fähigkeit, deinen Leser ans Ziel zu führen

Wenn du dir zu Beginn einen Gedankenleitfaden schreibst (am besten handschriftlich, da kommst du besser mit deinem Gehirn in Kontakt) wirst du den roten Faden nicht so leicht verlieren.

Manchmal entspringen deinem Text, noch während du schreibst, neue Ideen und Gedanken. Wenn du ihnen folgst, verhedderst du dich im Gedankengewirr und führst deinen Leser auf Irrwege.

Wichtig ist, dass du deinen Leser wie an einem Geländer dorthin führst, wo die Lösung zu seinem Problem liegt. Plane genau die Reise deines Lesers zu dir.

Tom Oberbichler beschreibt in meinem Kurs „Werbetexte schreiben lernen“ noch eine weitere Methode – nämlich vom Ziel ausgehend die wichtigsten Schritte wie Meilensteine aufzuschreiben. Damit arbeite ich beispielsweise, wenn ich eine Veranstaltung plane.

Wichtig ist in jedem Fall, dass du für deinen Artikel, Buch oder Kurs ein Ziel festsetzt und den Leser mit deinem Text genau dorthin führst.

Das Ziel dieses Artikels ist beispielsweise zu erkennen, dass man Texte für sein Unternehmen schreiben lernen kann.

Und dass du dir die Infos für den Kurs „Werbetexte schreiben lernen“ anforderst ;-).

 

5) Lerne, dich sprachlich auf deinen Leser einzustellen

Ein wichtiger Punkt.

Dazu habe ich schon oft und oft geschrieben.

Lerne deinen Wunschkunden kennen.

Wenn du ihn kennst, bist du dir auch seiner Kommunikationsfilter bewusst.

Du lernst, deine Sprache an seine Bedürfnisse anzupassen. Ihn in seiner emotionalen Lage abzuholen und ihn weder zu über- noch zu unterfordern.

Richtest du dein Angebot an depressive Menschen, werden deine Texte kurz und einfach sein. Wer traurig ist, möchte sich nicht durch Textwürste kämpfen.

Richtest du Hochzeiten aus, werden deine Texte fröhlich und gut gelaunt sein.

Das ist ein wesentlicher Punkt.

Lerne deinen Wunschkunden kennen, stelle dich in seine Schuhe und spür nach, wie er sich fühlt, wenn er Hilfe sucht.

 

6) Reflexion und kritische Beurteilung des eigenen Textes

Jetzt wird es haarig.

Genau hier, bei diesem Punkt, scheitern wirklich viele Unternehmerinnen.

Entweder, sie sind ewig kritisch mit sich und legen jedes Wort tagelang auf die Waage (und bringen daher die Webseite überhaupt nicht auf den Markt) oder sie sind uneinsichtig und möchten ihren Text keinesfalls kürzen, verbessern oder sonst etwas. Diese Frauen haben meist ein Problem mit dem Loslassen generell. Ich kenne das auch. Als ich vor 20 Jahren meinen Schriftstellerkurs machte, zeterte ich innerlich über jedes Wort, das ich streichen musste, das der Tutor kritisierte oder strich. Ich hing damals einfach noch zu sehr im Schulmodus fest.

Übe also das Loslassen.

Du musst deinen Text ja nicht löschen.

Kopiere die Textpassagen, die wirklich nicht in deinen Text passen, einfach in ein neues Worddokument. So hast du später einmal Ideen und Textfragmente, aus denen du neue Artikel zauberst.

Lies hier mehr über das Kürzen.

Übe dich auch in Reflexion.

  • Braucht dein Kunde wirklich so viel Information im Text?
  • Könntest du nicht den Text um die Hälfte kürzen?
  • Und er erfährt immer noch genug?
  • Sagt dein Text auch etwas aus oder hält er den Leser nur hin, damit da für den Google die passende Anzahl von Wörtern steht?
  • Sei kritisch mit deinen Texten. Kürze. Lass Überflüssiges weg. Konzentriere dich auf das Wesentliche. (Das Wesentliche für deinen Wunschkunden, nicht deines 😉

 

7) Entwicklung eines eigenen Schreibstils

Wenn du viel und oft schreibst, entwickelst du ganz von selbst deinen eigenen Schreibstil.

Und der verändert sich auch über die Jahre. Denn unser Schreibstil hängt von unseren Kenntnissen ab, von unserem emotionalen Befinden und unseren Kommunikationsfiltern. Und von unserer Schreiberfahrung.

Mir hat es über die Jahre geholfen, dass ich Texte, die mir gefielen, einfach auf Stil gelesen habe. Also nicht auf Inhalt, sondern mein Augenmerk auf die Art und Weise gelegt habe, wie der Schreiber mit den Wörtern und der Grammatik umgeht. Und so habe ich Stück für Stück meinen Schreibstil entwickelt.

Da ich aber auch für andere UnternehmerInnen schreibe, habe ich es gelernt, meinen Stil dem des jeweiligen Unternehmens bzw. dessen Kundenavatar anzupassen. Diese Fähigkeit wäre auch für dich wichtig, wenn du mehrere Kundengruppen auf unterschiedlichen Blogs ansprichst. Hast du zwei oder mehrere Zielgruppen, braucht jede einzelne eine andere Ansprache. Auch das kann man lernen.

 

8) Wie lernst du nun alle diese Skills?

In meinem Kurs „Werbetexte schreiben lernen“ habe ich dir Übungen und Aufgaben vorbereitet, die dich genau diese Fähigkeiten ausbilden lassen. Wichtig ist, dass du dem didaktischen Ablauf folgst und dir Woche für Woche die Aufgaben vornimmst.

Ich beobachte immer wieder, dass Käufer meinen Empfehlungen nicht folgen und warten, bis sie den ganzen Kurs freigeschaltet haben (3 Monate). Danach erst klicken sie sich durch die Inhalte.

Damit bringen sie sich selber um den Erfolg.

Einmal schrieb mich ein Kunde an. Er hatte den Kurs gekauft und drei Monate gewartet, bis er alle Einheiten freigeschaltet bekam. Dann stöberte er – von hinten beginnend – nach einem ganz speziellen Thema. Da er das nicht fand (er hatte es übersehen), schrieb er mir ein E-Mail und wollte, dass ich ihm das Fehlende nachliefere.

Ich antwortete wie folgt:

Du kannst den Kurs mit einem Ikea-Regal vergleichen,
das du gekauft hast.

Die Anleitung (jede Woche Schritt für Schritt die einzelnen
Bestandteile zu erlernen, die nötig sind, um einen Werbetext zu schreiben),
hast du weggeschmissen und greifst nun wahllos eine Lektion nach der anderen heraus,
ohne die Reihenfolge zu beachten.

Damit entgeht dir der didaktische Aufbau.
Und damit der Sinn des Kurses.

Der Kurs ist – wie bei der Bauanleitung vom Regal, das auch in Einzelschritten zeigt, was man machen muss – so aufgebaut, dass man sich zuerst die Bestandteile von guten Werbetexten bewusstmacht.
Spielerisch lernt, damit umzugehen.
Kreativität ist sehr spielerisch.

Danach – wenn man alle
o) Bestandteile (Grammatik und ihre Besonderheiten bei Werbetexten, beispielsweise die Groß- und Kleinschreibung …)
und all das
o) Werkzeug (Planung, Titel, …)
zusammengetragen hat,

arbeitet man seine Texte um (wobei man dann auch lernt, mit dem „Imbus“ umzugehen),
erweitert, korrigiert, verändert sie – lernt kürzen …
bis man die Texte für seine Webseite oder seinen Folder alle hat.

Und zusätzlich die Grundmaterialien für alle seine Texte.

Der Kurs befähigt dich,
o) wenn du ihn Schritt für Schritt durcharbeitest – Woche für Woche und dir
o) auch das Buch der Erkenntnisse erarbeitest,

a l l e  Regale zu bauen, die du für dein Unternehmen brauchst.
Weil du immer die richtigen Teile und das passende Werkzeug
IN dir tragen wirst.

Kurs "Werbetexte schreiben lernen"

Deine Eva Laspas

Akademie Schreiben lernen

Bildquellen

  • BLOG_schreiben_lernen: marlene_charlotte

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