Anleitung: Landingpage – Was ist das? (1)

 

Sicherlich hast du schon öfter von einer Landingpage gehört oder auch schon selber welche erstellt?

Nein?

Oder bist dir nicht sicher, ob deine Landingpage auch funktioniert?

Lies hier weiter, wenn du mehr über Landingpages erfahren möchtest.

Und lies in Teil 2 der Miniserie mehr über Text auf deiner Landingpage.

Wie du sie für dein Unternehmen einsetzen kannst.

Und welche Möglichkeiten es gibt.

 

Was sind Landingpages?

Landingpages sind Seiten, die ein ganz spezielles Publikum ansprechen und nur ein einziges Ziel haben.

Dieses Ziel kann unterschiedlich sein.

Beispielsweise

  • eine Verkaufsseite für dein Buch oder Produkt,
  • ein kostenloser Download für dein E-Book oder
  • eine „Coming soon“ – wenn du beispielsweise noch an deiner Seite arbeitest oder einen bestimmten Termin launchst.

Der große Unterschied zwischen einer normalen Seite deiner Webseite und einer Landingpage ist, dass deine Besucher auf der Landingpage nur zwei Dinge tun können:

  • Die von dir erwünschte Handlung ausführen (engl.: „convert“) oder
  • die Seite verlassen.

Das bedeutet, dass du auf deiner Landingpage keine weiteren Links einbaust, die den Besucher von einer Conversion abbringen könnten.

 

 

Im Grunde gibt es nur drei mögliche (von einander unabhängige!) Handlungen, die für Landingpages Sinn machen:

  • Eine E-Mail-Adresse zu bekommen. Aber überlege vorher: Wozu brauchst du eine E-Mail-Adresse? Was wirst du danach mit den Adressen machen? Nur weil es gerade alle tun, macht es für dich vielleicht (noch) gar keinen Sinn.
  • Dein Produkt zu verkaufen.
  • Einen (Telefon-)Termin auszumachen.

Zusammenfassung:

Jede einzelne deiner Landingpage hat nur ein einziges Ziel.

Das kann sein:

Folgende Landingpages gibt es:

  • Leads Generations für jedes einzelne deiner Freebies
  • Landingpage für jedes einzelne Produkt oder Service
  • Danke-Seiten (Nach erfolgter Anmeldung bekommt dein Interessent eine „Danke-Seite“, die ebenfalls eine Landingpage ist. Hier hast du die erste Möglichkeit zur Kundenbindung.)

 

Eine Landingpage für jedes Thema

Oft haben wir unterschiedliche Produkte oder gar Zielgruppen.

Dann brauchst du für jedes Produkt eine eigene Landingpage.

Oder für jede Zielgruppe.

Auch jedes deiner Freebies hat eine eigene Landingpage.

Wenn du ein einziges Produkt hast, dass unterschiedliche Kundengruppen anspricht – erstellst du für jede Gruppe eine eigene Landingpage. Der Vorteil dabei ist, dass du dich auf dieser Page völlig und ausschließlich auf diesen einen Wunschkunden spezialisierst und damit die Wahrscheinlichkeit erhöhst, dass er die gewünschte Handlung ausführt.

Mit Layout und Text.

Beispielsweise habe ich für meine Partner eine eigene Landingpage erstellt. Gelangt ein Besucher von deren Homepage über einen Link zu mir, empfange ich ihn auf einer speziellen Landingpage. Hier spreche ich das Thema meiner Partner an und erkläre in einem Video, in welchem Zusammenhang dieses Thema mit dem „Schreiben lernen“ steht.

Beispiel:

Landingpage für LeserInnen von Stephanie Mertens

Landingpage für LeserInnen von Tom Oberbichler

Große Unternehmen haben für ein und dasselbe Produkt mehrere Landingpages. Eine Studie von HubSpot ergibt Folgendes:

 

Unternehmen, die bis zu 10 Landingpages haben, verzeichnen keine nennenswerten Steigerungen von Conversions. Erst ab 10 – 15 Landingpages kann man einen bis zu 55%igen Anstieg an Leadgewinnung messen. Und ab einer Anzahl von Landingpages über 40 verzwölffacht sich die Leadgewinnung.

 

In einem meiner Artikel habe ich als Beispiel für SEO und Startseiten deiner Homepage über Äpfel geschrieben.

Ich knüpfe an diese Geschichte an.

Du hast dich auf Idared spezialisiert und bietest Jungbäume, Veredelungen, Pflegeanleitung, reife Äpfel und Apfelmus von Idared an. Für jedes Angebot erstellst du jetzt eine eigene Landingpage.

Und mit deinem Text steuerst du jetzt genau deinen Wunschkunden zu dem, was er sucht. Der Bauer, der Jungbäume sucht, bekommt einen anderen Text als der Koch, der Apfelmus sucht.
So einfach ist das ,-).

Zusammenfassung:

  • Das Thema deines Unternehmens bleibt gleich.
  • Dein Wunschkunde bleibt ebenfalls gleich.
  • Die verschiedenen Aspekte deines Angebotes – für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten – arbeitest du über unterschiedliche Landingpages heraus.

 

Wie viele Landingpages brauchst du?

Das ist natürlich individuell.

Und benötigt eine klare Strategie.

Denn jede Landingpage braucht ja auch den ganzen Ablauf, der danach folgt.

 

Beispiel Leadgenerierung:

Interessent trägt sich ein und erhält E-Mails nach einem genau definierten Ablauf mit strategischem Inhalt.

Das heißt – für jede Landingpage brauchst du im Hintergrund auch einen kompletten Ablauf an automatisierten E-Mails. (Lies hier dazu mehr und hol dir das kostenlose Planungssheet)

 

Das schaut dann so aus:

  • Interessent trägt sich ein
  • Bekommt eine „Danke Seite“, dass er sich eingetragen hat, mit der Bitte, die Anmeldung im nächsten E-Mail zu bestätigen
  • Daraufhin wird er zur „Danke-Seite 2“ geleitet, wo ihm die fixe Anmeldung bestätigt wird
  • Das erste E-Mail mit dem Download
  • Weitere E-Mails mit Kennenlern-Angeboten
  • Usw.

 

Wo legst du deine Landingpage ab?

  • Die einfachste Variante ist, du erstellst eine normale Seite deiner Webseite. Die definierst du dann als Landingpage.

Dazu brauchst du ein Theme oder ein Plugin, mit dem du aus einer gewöhnlichen WordPress-Seite eine Landingpage machen kannst.

Beispiele: Kostenlose Variante von Word-Press oder bezahle Varianten wie Thrives Landingpages, OptimizePress, …).

Du kannst deine Landingpage also als Seite deiner Webseite anlegen – die URL heißt dann so: www.deine-webseite.at/namen-der-landingpage

  • Du erstellst dir eine Subdomain zu deiner Domain. Die URL leitest du dann auf die Landingpage um. Oder du installierst eine neue WP-Seite auf der Subdomain und hast dann dort deine Landingpages. Die URL deiner Landingpage heißt dann so: www.landingpagename.deine-webseite.at
  • Du kaufst dir eine eigene Domain für jede Landingpage und leitest sie dann genau auf deine Landingpage um. Das macht beispielsweise für ein neues Produkt Sinn. Die URL deiner Landingpage heißt dann: www.dein-neues-produkt.at

 

Ideen für Landingpages:

  • Für jedes deiner Freebies (E-Book, Video, Listen, etc.)
  • Jedes Produkt oder Service, das du anbietest
  • Danke-Seiten
  • Wenn du Google- oder FB-Ads schaltest – für jede Ad eine Landingpage – so vermeidest du Streuverlust
  • Für Webinare oder andere Termine, für die man sich anmelden soll
  • Coming soon – wenn deine Webseite noch nicht fertig ist oder du auf ein neues Produkt hinweisen möchtest, das gerade entwickelt wird
  • Für deine Kooperationspartner, um ihre LeserInnen zu empfangen
  • Usw.

 

Beispiele von Landingpages, die mir gefallen

Ich habe ein bisschen im Netz gestöbert und einige Beispiele für Landingpages gefunden, die mir besonders gut gefallen.

Schau dich auch um und notiere dir, was dir gut gefällt. So holst du dir Anregung! Dabei gilt: Anregung ist nicht Abschreiben oder Kopieren. Aber das ist eh logisch ,-).

Mehr FB-Reichweite – Challenge von Katrin Hill

Launchmagie – Kommt. Eine „Comin soon-Seite“ von Katharina Lewald

Webinare „Entkomme dem Hamsterrad“ für unterschiedliche Zielgruppen von Markus Cerenak

Verkaufspage „Deine 4 wichtigsten Landingpages“ )* von Meike Hohenwarter

E-Book „Verkaufsgespräche positiv abschließen“ von Christina Bodendieck

Gratis Info-Session von Kiwi Pfingsten

 

Deine Aufgabe – erstelle eine Landingpage:

  • Überlege dir jetzt das Ziel deiner Landingpage (bzw. überprüfe alle deine Landingpages, ob sie den Kriterien entsprechen). Was willst du mit deiner Landingpage erreichen?
  • Definiere deinen Wunschkunden. Glasklar. Nur einen. Wen genau sprichst du auf jeder einzelnen Landingpage an?
  • Hat dein Produkt mehrere Einsatzmöglichkeiten? Arbeite diese heraus. Wie viele Landingpages wirst du brauchen?
  • Überlege – welche URL soll deine Landingpage haben?
  • Schau dir unterschiedliche Varianten von Landingpage-Tools auf dem Markt an und entscheide dich für eine.
  • Plane den Ablauf hinter der Landingpage. Dein Interessent hat nun die von dir gewünschte Handlung vollzogen. Was passiert danach? Erstelle jeden einzelnen Schritt, den dein Interessent durchläuft (Danke-Seite 1, Danke-Seite 2, E-Mail mit den Freebie oder dem Produkt-Download, weitere Follow-up-E-Mails). Für die Follow-up-E-Mails empfehle ich dir Klick-Tipp).*
  • Schreibe nun je einen Text für jede Landingpage (inkl. der Danke-Seiten). Hierzu lies Teil 2 der Serie Landingpages.
  • Definiere Layouts für deine Landingpages. Bedenke – jede Zielgruppe braucht auch ihr eigenes Layout!
  • Mach eine Umfrage bei deinen Wunschkunden, ob Design und Text zielführend sind.
  • Nun erstelle deine Landingpage(s) inkl. der dahinter liegenden Abläufe. Teste sie und dann: Raus auf den Markt und viel Erfolg!

 

Brauchst du Unterstützung?

Eva Laspas, Marktpräsenz durch Text für dein Unternehmen

Beim Aufbau deiner Landingpage?

Fehlen dir Struktur und eine klare Linie?

Stell mir dein Projekt vor!

In einem 30min kostenlosen Strategiegespräch erfahre ich mehr über deine Ziele und wir können entscheiden, ob wir miteinander arbeiten möchten.

Deine
Eva Laspas
Akademie Schreiben lernen

 

)* die gekennzeichneten Links sind Affiliatelinks. Wenn du bei meinen Partnern über diesen Link einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision dafür. Dein Preis wird dadurch nicht beeinflusst.

 

 

 

Bildquellen

  • Eva Laspas. Marktpräsenz durch Text: Eva Laspas
  • BLOG_Landingpage: spaway

Ein Kommentar zu “Anleitung: Landingpage – Was ist das? (1)

  1. Liebe Eva,
    Landingpage ist immer wieder ein wichtiges Thema! Super finde ich, dass du hier positive Beispiele anführst, so dass man sich davon inspirieren lassen kann.
    Vielen Dank für den neuen Input.
    Beste Grüße,
    Beatrix

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.