Die Geschichte vom richtigen Auftrag

Wenn dein Konzept endlich aufgeht

Du hast Monate in deinen Marktauftritt investiert.
Alles gemacht, was nötig war.
Deine alten Kontakte aktiviert.
Ein neues Netzwerk aufgebaut.

Bist längere Zeit doppelgleisig gefahren.
Und plötzlich – eines Tages – nach kurzer Zeit eigentlich:

Klingelt täglich das Telefon.
Der Messenger (pingt nicht, weil du ihn ausgestellt hast) spuckt jeden Tag Nachrichten aus.
Anfragen, was deine Dienstleistungen betreffen.

 

Und zack – schon geht dein Mindset los.

Du blockierst dich selber, weil du denkst, du musst alle Aufträge annehmen.
Jedem Menschen dienlich sein.

Und zack – vergisst du auf deinen Wunschkunden.
Vor lauter roten Äpfeln (lies über dieses Wortspiel in meinem Artikel über „Suchmaschinenoptimierung“ nach) findest du deine Idared nicht.

Und zack – nach einer kurzen Hochphase, ist es wieder aus mit der Nachfrage.
Warum?

Weil du unbewusst ausgesandt hast, dass du überlastet bist, dass du das nicht schaffst.
Dass es dir zu viel ist.
Das ist echt blöd.

Wenn dir das das erste Mal passiert, merkst du es gar nicht.
Und du hast keine Ahnung, warum es nach einem guten Start plötzlich absackt.

 

 

Was läuft ab in dir?

  • Du freust dich, dass nach der längeren Aufbauphase deines Unternehmens endlich Geld hereinkommt.
  • Hast aber leider immer noch das (unbewusste) Mindset, dass nur harte Arbeit dich zum Lohn bringt.
  • Daher bist du geneigt, alles, was da hereinkommt, auch als Kunden anzunehmen.
  • Darüber vergisst du deinen idealen Kunden.
  • Und darum beginnen die Probleme.

Frag mich.
Ich kenne das und bin gerade aus einer solchen Phase neu geboren worden.
Diesmal hatte ich mein Denkmuster rechtzeitig erkannt.
Nach nur einem Kunden!
Und kann daher gegenlenken.

Mein Kundenprofil steckt ganz genau ab, mit wem ich arbeiten möchte und mit wem nicht.
Und unter welchen Konditionen.
Ich muss mich nur daran halten.

 

Ich bin für meine plakativen Beispiele bekannt:

Stelle dir vor, ein Blinder kommt und fragt dich, ob du ihm über die Straße hilfst.
Du sagt ja, er legt dir seine Hand auf den Ellenbogen und ihr geht los.

Plötzlich stoppt er und sagt, er wolle jetzt zwei Schritte nach links gehen.
Und nicht geradeaus weiter, wie du das möchtest.
Du siehst, dass da vor ihm eine Lacke (Pfütze) ist.
Sagst ihm das.
Er nimmt es zur Kenntnis.
Ignoriert die Warnung.
Will seinen Kopf durchsetzen.
Fängt an zu schreien.

Also gehst du mit ihm die zwei Schritte nach links.
Mitten in die Lacke hinein.
Ihr werdet beide nass.
Und er schreit dich an, weil du ihn in die Lacke geführt hast.

Lösung: Fest bleiben. Und Auftrag ablehnen, wenn du eine Lacke siehst.

 

Lehnst du den Auftrag nicht ab, wird es weh tun

Ja, einen Auftrag abzulehnen tut weh.
Es ist aber das einzig Richtige.

Machst du ihn doch – zahlst du drauf.
Garantiert.
Und das tut noch mehr weh.

In der Zeit, wo du an einem Auftrag herummurkst, weil du dem Kunden nicht klar gesagt hast, dass du nur unter diesen und jenen Konditionen arbeitest, weil deine Methode deinem Kunden ja Erfolg bringen soll, verlierst du fünf ideale Kunden.

(Ok. Der Satz war jetzt viel zu lange, ich gebe es zu. Also nochmal):

Während du mit deinem unpassenden Kunden herummurkst, gehen dir fünf ideale Kunden verloren.
Denn du hast verabsäumt, deine Erfolgskonditionen auszusprechen und mitzuteilen.

Du murkst also mit dem Kunden herum an etwas, was du so nicht machen würdest.
Du latscht mit dem Blinden mitten in die Lacke.

Du weißt zwar, wie es richtig geht. Nur sagst du das dem Kunden nicht deutlich genug, inkl. der Konsequenzen, die sich aus seinem Wunsch entwickeln.

Weil dir das Thema des Auftrages gefällt.
Und du das Geld auch brauchen kannst.

 

Ja, so sind „Prüfungen“

Peng.

  • Und schon bekommst du für diesen vermurksten Auftrag einen Lohn, der nicht der Rede wert ist. Der Auftrag murkst sich über das veranschlagte Honorar hinaus immer weiter.
  • Das Endergebnis befriedigt dich nicht (den Kunden auch nicht oder vielleicht schon, er hat ja seinen Kopf durchgesetzt). Jedenfalls magst du das Endprodukt so nicht herzeigen.
  • Du bist nicht zufrieden mit dir, weil du dem Kunden gegenüber nicht fest genug geblieben bist. Nachgegeben hast. Seiner Unwissenheit nachgegeben hast. Obwohl du es besser weißt.

 

Was kannst du daraus lernen?

  • Mache keine halben Sachen!
  • Dafür klare Ansagen.
  • Führe dein Gespräch erfolgsbezogen.
  • Erfahre das Ziel deines Kunden.
  • Notiere es dir.

Und bringe es zur Sprache, wann immer er in die Lacke (Pfütze) gehen will.

  • Streiche ihm den Kundennutzen heraus.
  • Biete ihm an – entweder wir machen es so, wie ich aus Erfahrung weiß,
  • oder wir arbeiten nicht zusammen.

Weil sonst sein und dein Erfolg ausbleibt.

  • Das schafft Klarheit in dir.
  • Im Kunden.
  • Und in deinem gesamten Unternehmen.
  • Du arbeitest nur mehr mit deinem Wunschkunden.
  • Der deine Expertise akzeptiert.
  • Und dadurch zum Erfolg kommt.
  • So wie du.

Falls du dich jetzt fragst, was das mit dem Schreiben lernen zu tun hat – ich weiß es auch nicht ;-).
Aber es hat etwas mit der Selbstständigkeit zu tun. Und deinem Mindset.

Also, mach es besser als gestern ;-).

Und wenn du Unterstützung brauchst – melde dich zum kostenlosen Strategiegespräch an, wir sprechen über dein Ziel.

 

Deine
Eva Laspas
Akademie schreiben lernen

Bildquellen

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