E-Mail-Marketing: So werden deine Newsletter gelesen

 

Verschickst du immer noch herkömmliche Newsletter?

Händisch über Outlook?

Hast dabei keine Ahnung, ob deine Newsletter überhaupt ankommen?

Und wenn sie das tun, werden sie gelesen?

Du hast zwar schon von „Follow-up“-Mails und E-Mail-Marketing gehört, kannst das aber noch nicht so richtig für dich nutzen.

Eigentlich möchtest du niemanden nerven.

Und daher schickst du vielleicht selten bis nie etwas aus?

In diesem Artikel erfährst du,

  • wie du eine Reihe von Follow-up-Mails einrichtest.
  • Warum du das tun solltest.
  • Welche zusätzlichen Möglichkeiten dir solche Follow-up-Mails noch bringen.
  • Und welche „Reizwörter“ du in deinen E-Mails vermeiden solltest, damit sie nicht schon in den Spamfiltern der Provider versickern.

 

Plane deine Autoresponder-Strategie

Egal ob du online oder offline tätig bist, ein „normaler“ Newsletter zielt nicht auf E-Mail-Marketing ab, sondern eher auf Kundenbindung. (Lies hier dazu die Unterscheidung „Newsletter versus E-Mail-Marketing„.)

Eine Seite auf deiner Homepage, die „Newsletter“ heißt und auf der ein Anmeldekasten zu finden ist. So war das früher.

Doch mittlerweile melden sich kaum mehr Menschen über solche Seite an, oder?

Daher bist du vielleicht der Meinung, dass das eh nichts mehr bringt. Man bekommt sowieso schon so viele E-Mails, und du möchtest ja niemanden belästigen.

Da bist du nicht alleine.

Hier ist Umdenken angesagt.

Deine E-Mails belästigen niemanden, wenn sie eindeutigen Mehrwert bringen. Und wenn sie vom Empfänger selber angefordert wurden.

Der Mehrwert, den du anbietest ist ein kostenloses PDF, Video oder Audio. Das nennt sich „Freebie“. Danach kommt in jedes deiner E-Mails wertvoller Content.

Wenn du Freebies und wertvollen Content in deine Geschäftsstrategie einbaust, wirst du neue Interessenten Schritt für Schritt zur Lösung ihres größten Problems führen. Zu deinem Angebot!


Da macht es Sinn, die Strategie genau zu planen, oder?

Wie bei all deinen Marketingtätigkeiten darfst du auch hier eine Strategie planen ;-).

Überlege dir:

  • Welches Ziel hat dein Unternehmen?
  • Wer ist dein idealer Kunde?
  • Welches Problem deines idealen Kunden kannst du lösen?
  • Welche Ängste, Sorgen, Ziele und Wünsche hat dein Kunde?
  • Welches Ziel haben deine E-Mails?
  • Welchen Sinn haben sie für deinen Kunden?

 

Plane die Inhalte deiner E-Mail-Marketing Serie

Erarbeite dir eine Teillösung des Problems deines Kunden für ein Freebie. Es sollte sofort eine kleine Erleichterung oder Teillösung bringen.
Finde drei oder vier wertvolle Tipps oder Dokumentationen deines Angebotes, die leicht umzusetzen sind, aber gleich Wirkung zeigen UND auch schon das Problem deines Wunschkunden erleichtern. Die packst du dann in die E-Mails, die dem ersten folgen.

Erschaffe dir Struktur:

Meist braucht ein potentieller Kunde 5 – 7 Sichtkontakte, bis er dir vertraut und bei dir kauft. Überlege, wie viele Kontakte dein idealer Kunde braucht. Das erfährst du, wenn du definierst, ob er eher rasch etwas kauft oder zögerlich ist. Und welche Bedenken er hat, wenn er dein Angebot sieht.

Fang mit einer Struktur von 5 E-Mails für deine Follow-up-Serie an.

Wie genau du das machst und welches E-Mail-Programm du dafür wählst, findest du im Kurs „Listenzauber“ bei Katharina Lewald.

Hier habe ich dir ein Formular vorbereitet, wo du deine Follow-up-Serie planen kannst.

 

Zustellraten und Öffnungsraten verbessern

Jetzt geht es an den Text für den Inhalt deiner Serie.

Wie genau du das handhabst, sollte auf deinen idealen Kunden abgestimmt sein. Und auf das Produkt. Wichtig ist, dass du hier viel über dein Komplettangebot zeigst.

Hilfe beim Text Schreiben

Hole dir mein Freebie „3 Schritte zum ersten Werbetext“, wo du einige grundlegende Bausteine für gute Werbetexte erfährst. Im Zuge meiner Follow-up-Serie erhältst du weitere 4 Bausteine für gute Texte.
Die Kriterien für einen guten Text gelten auch hier.
Wie du knackige Betreffzeilen schreibst, liest du in meinen Blogbeitrag „Anleitung: Betreffzeile E-Mail

Fertig?

Jetzt gehst du noch einmal mit dem Stift über deine Texte und auch die Signatur (!). Achte auf bestimmte Schlüsselwörter, die bei den Antispam-Softwareprogrammen dafür sorgen, dass dein E-Mail gleich im Spamordner landet. Und dein Empfänger sie niemals sieht!

 

Folgendes erhöht den Spam-Wert deiner E-Mails:

  • Das Wort „kostenlos“ – weder in der Betreffzeile noch im Text sollte es zu finden sein. Wenn du ein kostenloses Angebot hast, wende folgenden Trick an: kosten.los – das klappt dann auch.
  • Ebenso das Wort „gratis“.
  • Vermeide auch die Wörter „Sex“ und „Million“.
  • Ein Wort oder einen Link aus GROSSBUCHSTABEN. Auch das ist ein Grund für die Spamfilter, dein E-Mail verschwinden zu lassen. Besonders, wenn du einen Link von Youtube einbindest, kann es zu Problemen kommen. Nutze hier tinyurl oder bitly, um deinen Link zu verkürzen.
  • Drei 000 in einer Reihe. Wenn es unbedingt sein muss, hilf dir mit dem Ausschreiben der Zahl. Also beispielsweise „Tausend“.
  • Füge ausreichend hochwertigen Text ein. 1200 – 1600 Wörter sind gut. E-Mails mit einer geringen Menge Text werden leichter als Spam eingestuft.
  • Vermeide Fremdwörter. Englische Ausdrücke erhöhen den Spam-Verdacht deiner E-Mail.
  • Zu große Bilder bei geringer Textmenge
  • Ständige Wortwiederholungen oder identische Text-Passagen.
  • Jetzt hier klicken“ mehr als zwei Mal.
  • „…“ drei Punkte oder sonstige Satzzeichen dreimal hintereinander. ??? oder !!! zählen da auch dazu.
  • Auch drei Leerzeilen hintereinander zählen dazu –vermeide also unnötige Leerzeilen.
  • Eine zu lange Betreffzeile. Alles ab 50 Zeichen ist zu lang. Lies hier nach, wie du eine knackige Betreffzeile aus 40 Zeichen schreibst.

Alle diese „Vergehen“ werden mit Spam-Score-Punkten versehen. Je mehr du hast, desto höher dein Score, umso geringer die Chance, dass deine E-Mail den Empfänger erreicht.

Du stöhnst?

Dann empfehle ich dir das E-Mail-Programm von Klick-Tipp)*, da wird deine E-Mail automatisch auf diese Inhalte geprüft, ehe sie ausgeschickt wird.

 

 

E-Mail-Versandprogramm

Hast du dann deine Serie in Word geplant und ihr den letzten Feinschliff gegeben, richtest du den Autoresponder in deinem E-Mail-Programm ein.

Ich verwende da, wie oben erwähnt, Klick-Tipp)*. Das kann ich dir nur empfehlen. Was mir dabei so gut gefällt ist,

  • dass dir Klick-Tipp bei jedem E-Mail deinen Spam-Score berechnet. Du hast dann die Möglichkeit, so lange nachzubessern, bis dein Spam-Score bei 2 oder darunter liegt.
  • dass die Möglichkeit, eine Follow-up-Kampagne zu starten, kinderleicht ist.
  • Außerdem unterstützen sie dich mit zahlreichen Erklär Videos,
  • alles ist auf Deutsch und
  • tatsächlich einfach zu bedienen.
  • Gut, es kostet ca. 80.-, das zahlt sich echt aus.
  • Du hast eine Statistik, an wie viele Adressen das E-Mail ging,
  • wie viele es erhalten und
  • wie viele es geöffnet haben.
  • So kannst du dein Angebot ganz genau streuen und zum Beispiel bei denjenigen, die dein Angebot geklickt haben, nochmal nachfassen.

Du kennst Klick-Tipp noch nicht? Hier kannst du dir ein kostenloses Webinar)* ansehen.

 

5 Ideen, wo du Follow-up-Mails einsetzen kannst

Wenn du einmal das Prinzip erkannt hast und die Genialität, die hinter dem Versenden von Follow-up-Mails steckt, gibt es noch unzählige Möglichkeiten, diese ArtMail zu verwenden.

  1. Wähle gezielt Personen aus, die auf das Angebot aus dem letzten E-Mail geklickt haben – sie sind interessierter als alle anderen. Sie kannst du zu einer Umfrage einladen. Warum haben sie nicht gekauft? Was würden sie brauchen, um zu kaufen?
  2. Spare aber diejenigen aus, die dein Angebot gekauft haben. Die nervst du dann nicht mit obigen Fragen.
  3. Veranstalte einen Mini-E-Mail-Kurs, der auf Autopilot läuft.
  4. Kreiere eine automatisierte Challenge und verschick die E-Mails über Follow-up-Mails.
  5. Hast du zwei Angebote? Splitte deine Interessenten für die E-Mails und bitte sie, sich bei Interesse A) in einem gesonderten Programm nochmal einzutragen, damit sie Material bekommen, das sie auch wirklich interessiert. Die, die sich dann nicht für A) registrieren, bekommen weiterhin Infos für Angebot B). Die, die sich für B) interessieren, bekommen keine Mails mehr für A). Damit verschickst du nur mehr Infos an Menschen, die bestimmte Interessen haben und brauchst nicht mehr das Gefühl zu haben, dass deine E-Mails nerven. (Ganz abgesehen von deinem Mindset … aber das ist ein anderes Thema).

 

Teste deine Texte, bis sie passen

Bei allen Texten gilt: Testen, immer wieder optimieren!

Solange, bis das Ergebnis deiner Planung entspricht.

Beobachte auch deine Öffnungs-, Klick- und Abmelderaten.

So verbesserst du stetig die Qualität deiner E-Mail-Autoresponder.

 

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In einem 30min. kostenlosen Strategiegespräch erfahre ich mehr über deine Ziele und wir können entscheiden, ob wir miteinander arbeiten möchten.

 

 

 

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Bildquellen

  • Eva Laspas. Marktpräsenz durch Text: Eva Laspas
  • E-Mail-Marketing: geralt

5 Kommentare zu “E-Mail-Marketing: So werden deine Newsletter gelesen

  1. Vielen Dank für den tollen Blogbeitrag. Ich durfte selbst erleben, wie es möglich ist den Spamscore tief zu halten wenn ich mich an gewisse Regeln halte. Mit Deinen Inputs hier wird es noch einfacher werden :-).

    KlickTipp legt wirklich sehr hohen Wert auf eine möglichst gute „Zustellbarkeit“ der Mails. Darum ist der Spamscore Rechner auch sehr strikt. Aber auch wenn der Score mal höher ist – immer unter Berücksichtigung Deiner Tipps hier im Beitrag – werden die Mails noch zugestellt. Also ein Spamscore in KlickTipp von 3,8 oder gar höher ist noch kein Weltuntergang und die Mail kann trotzdem zugestellt werden. Hängt halt davon ab, welche Wörter etc benutzt wurden.

    Habe mich gleich bei Dir eingetragen und das Freebie bestellt :-).

  2. Hallo Eva,

    dein Artikel ist für mich sehr interessant und führt (immer mal wieder) den Spiegel vor, besonders im Bereich Spam – Check kann man nicht oft genug prüfen und sorgfältig überarbeiten. Obwohl ich bereits länger Email Marketing (auch für andere) betreibe und die Bereitschaft für Newsletter ja nicht gerade steigt, finde ich es ein wichtiges Instrument zur Kundenbindung. Den Bereich der Freebies habe ich bisher nicht genutzt, sehe hier aber durchaus Potential und Mehrwert.

  3. Liebe Eva,
    ich plage mich seit einigen Monaten mit diesem Thema ein bisschen herum, und fand deine Tipps auf jeden Fall super! Als Anfäger war ich etwas frustriert, dass die Öffnunfsrate nicht so hoch liegt, wie ich mir das ewünscht hätte. Aber ich vermute inzwischen, das ist normal. Mich würde daher sehr interessiere, welche Zahlen dabei normal sind, und bei welchen Ergebnissen man optimieren sollte. Obwohl ich der Meinung bin, dass ich die Themen den Problemen meiner Zielgruppe angepasst habe, gibt es trotzdem solche, die den Content uninteressant finden, das hatte mich überrascht. Aber auch das ist vermutlich normal… man kann nicht die Interessen aller Kunden unter einen Hut bringen. Deine Idee mit der Aufteilung in a und b fand ich daher eine tolle Idee! Danke und viele Grüße!

    1. Lieber Andreas, ja, das kenne ich. Zu Beginn nimmt man alles persönlich. Die Abmledungen, die nicht geöffneten Newsletter oder die Feedbacks zu den Abmeldungen. Da die Newsletter aber angefordert wurden und man jederzeit die Möglichkeit hat, sich abzumelden, kann man sein Gewissen beruhigen.
      Die Öffnungsraten sind höher, je weniger Adressen du hast. 60% sind super. 40% normal. Man trifft ja auch nicht immer mit der Betreffzeile den Nerv ALLER Empfänger. Das geht gar nicht.
      Daher ist es wichtig, dass du dran bleibst. UNd regelmäßig E-Mails verschickst mit tollen Infos. So findet dann jeder mal etwas Interessantes für sich.

      Wenn man später mal beginnt, seine Interessenten zu sortieren (über unterschiedliche Freebies), kann man die Betreffzeile und den Text der E-Mail noch besser an die Interessen anpassen.
      Das ist ein eigenes Konzept und rechnet sich erst dann, wenn du mehrere Produkte hast.
      lg Eva

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