Inbound Marketing leicht erklärt. Anleitung für deine Startseite.

 

Die alte klassische Homepage, die einen virtuellen Folder darstellt, ist out. In ist eine Plattform – ein Ort, wo du deine Freebies zum Download anbietest, deine Blogbeiträge ordnest, Minikurse erstellst oder eBücher aufbewahrst. Ein Ort, wo dich deine Zielgruppe findet. Ein neuer Marketingweg ist geboren und heute erkläre ich es zum Be-greifen: Inbound Marketing – für Starter.

Das Internet hat sich gewandelt. Nicht du als Anbieterin suchst nach deinen Kunden, deine Kunden finden dich auf Grund deiner Angebote, deiner Inhalte, deiner Persönlichkeit.

Um die Startseite deiner Homepage zu erstellen, ist es wichtig, dass du dir vorstellen kannst, wie Google (zur Zeit) arbeitet. Ich erkläre das hier sehr einfach, so dass es auch Laien verstehen können.

 

Die Anleitung zur Startseite findest du weiter unten.

 

Inbound Marketing – für Starter erklärt

Die ist der relativ neue, aber aktuelle Ausdruck für die Form des Marketing, bei dem du deine Wunschkunden genau dort abholst, wo sie eine Lösung für ein Problem finden möchten.

Sie suchen, du bietest an.

Sprichst du die richtige Sprache, benutzt du die passenden Wörter und Bilder, die deinem Besucher der Website eine Lösung für sein Problem versprechen, wird er weiterlesen.

Deine Aufgabe ist, ihn von Satz zu Satz dorthin zu leiten, wo er die Lösung findet und wo er Kontakt mit dir aufnimmt.

Darum ist es auch so wichtig, dass du deinen Wunschkunden kennst, ihn lebendig vor dir siehst. Und genau sein Problem löst. Damit findet dich dann auch Google. So verkaufst du deine Dienstleistung.

(Kein Bauchladen mehr. Übrigens hat Meike Hohenwarter das schon vor einigen Jahren erkannt. Schau dir dazu ihr kostenloses Video an.)*

 

Dein idealer Kunde

Jetzt verstehst du sicher, warum ich (in den letzten Blogbeiträgen) immer wieder auf deinem idealen Kunden „herumgeritten“ bin. Ohne den wird es kaum gehen. Selbst wenn du mit dem ganzen Online Marketing nichts zu tun haben willst, Lebensberatung oder Körpertherapie „life“ anbietest, deine Homepage sollte als dein zweites Ich im Web stehen, so dass dich deine Kunden finden können.

Hast du Probleme damit, deinen „idealen Kunden“ zu finden? Ich unterstütze dich gerne in per Fon, Whatsapp, Skyp oder Meaanager. Sprechen wir über dein Ziel. Gemeinsam erarbeiten wir uns dann eine Strategie. 😉 Lies hier was eine begeisterte Kundin schreibt:

 

Eva Laspas gelang es auf eine sehr einfühlende Art, das Bild meiner Wunschkundin lebendig werden zu lassen und sie begleitete mich sehr kompetent dabei, die nächsten Handlungsschritte zu entwickeln. Mit viel Leichtigkeit und Freude macht es einfach Lust, sofort ins Tun zu kommen.

Ich konnte schnell bisher nicht hilfreiche Strategien entdecken und neue Ideen entwickeln, die sich einfach gut und stimmig anfühlten. Eva´s Erfahrung zeigt sich in ihrer klaren und zielgerichteten Fragestellung, mit der sie mich in sehr kurzer Zeit zu den richtigen Antworten führte.

Testimonial von Andrea Zimmermann

Andrea Zimmermann
www.phoenix-zimmermann.de

 

 

 

Deine Startseite „Home“

Hier empfängst du Menschen. Viele davon sind nicht deine idealen Kunden.

Ein Suchender kommt durch irgendeinen Querlink, deine Visitenkarte oder eine Suchmaschine auf deine Startseite. Ob er bleibt oder nicht entscheidet sich in dem Moment, wo er auf deiner Seite ein Wort findet, dass mit seiner Suche zusammenhängt.

Das ist ganz einfach. Du selber machst es auch nicht anders. Wenn du rote Äpfel suchst, wirst du dir gelbe kaum ansehen. Im Gegenteil, wenn du auf eine Seite kommst, die zwar in den Suchergebnisse „rote Äpfel“ verspricht, aber direkt auf der Seite findest du nur „gelbe Äpfel“, dann wirst du ärgerlich. Auf die Suchmaschine. Und das will Google ganz sicher nicht.

Lies hier dazu meinen Artikel über die Startseite deiner Homepage und welche Texte du dafür schreibst.

 

Damit es plastischer wird, bleiben wir bei diesem einfachen Beispiel:

Ein Mensch hat Gusto auf einen Apfel. Einen roten. Sagen wir, Idared. Er kennt den Apfel aus der Kindheit, weiß ungefähr wie er schmeckt, hat aber den Namen vergessen. Doch er braucht jetzt unbedingt diesen Apfel.

Was macht er?

Er geht ins Internet und beginnt seine Suche.

„Roter Apfel“ gibt er ein.

Als Suchergebnis findet er Hunderte von Seiten. Zuerst steht dort vielleicht die „Liste aller Äpfel“, gefolgt von diversen Kaffeehäusern oder anderen Etablissements, die „Roter Apfel“ heißen. Auf Seite zwei kommen dann die Märchen. Nirgendwo findet er einen Hinweis auf seinen roten Apfel.

Nun überlegt er, wie er die Suche so gestalten kann, dass er diesen Apfel findet.

Er erinnert sich, dass das Fruchtfleisch weiß, saftig und fest war. Der angenehme säuerliche Geschmack und das leichte Aroma liegen ihm immer noch auf der Zunge (Sinneseindrücke).

Er gibt nun andere Begriffe ein: „Säuerlicher Apfel, rot“.

Diesmal bekommt er eindeutigere Suchergebnisse, solche, die auch mit Äpfeln zu tun haben. Er bekommt Seiten angeboten, die die Apfelsorten nach Geschmack sortieren. Blöderweise sind viele Äpfel rot. So ganz kommt er immer noch nicht weiter.

  • Also denkt er nach, wie er den Apfel noch beschreiben kann.
  • Er grenzt sein Problem ein.
  • Definiert es genauer.
  • Und versucht weiter und immer genauer zu finden

 

Und hier kommst du

Deine Startseite hat ein Bild von einem Idared. Daneben steht die Beschreibung, säuerlich, angenehm süß, dünne Schale, lässt dir das Wasser im Mund zusammenlaufen … Die liebst Idared und kennst daher deinen Kunden sehr genau. Deine Texte passen genau auf seine Suche.

Verstehst du?

Du beschreibst die Pflege des Idared-Baumes (mit Bild), was man mit dem Idared kochen kann (mit Bild) und bietest am Ende der Seite an, den Idared zu bestellen.

Du bietest keine Jonagold oder Alkmene an, du hast Idared. Punkt.

Der Clou ist, dass alle die, die Idared suchen, dich finden werden.

Dadurch, dass du über Idared schreibst.

Kommt jemand auf deine Homepage, der Alkmene sucht, ist er nach einem Klick wieder weg – er hat erkannt, dass hier über Idared gesprochen wird. Das ist dir sogar recht, denn mit einem Kunden, der Idared kauft, obwohl er Alkmene sucht, hast du vielleicht nur Probleme.

 

Zeitfaktor

Natürlich ist das ein Zeitfaktor. Um dich im Internet als Expertin zu positionieren, braucht es sicher an die zwei Jahre. Regelmäßige Arbeit und Präsenz. Stetig wiederkehrender Tropfen. Du brauchst einen längeren Atem. Geduld.

Um davon zu leben, brauchst du also Zeit und im Offline Kunden. Ich persönlich bin der Meinung, dass dich deine Offlinekontakte auf dem Onlinesektor unterstützen. Sie vertrauen dir, empfehlen dich weiter, kaufen bei dir ein.

Hast du dir einmal einen Namen gemacht im Internet, liefert Google Hunderte von Seiten, wenn du deinen Namen eingibst, dann ist es mit jedem neuen Projekt, das du angehst, natürlich einfacher. Du knüpfst an deine bewiesenen Erfolge an.

Genau aus diesem Grund ist es ja auch so wichtig, dass du in sehr kurzer Zeit deinen Marktauftritt fertig hast. Damit der Stein ins Rollen kommt. Je früher desto besser.

 

Eine spitze Positionierung

Wer nur „rote Äpfel“ such, keine genaue Marke, keine genaue Vorstellung, der wird vielleicht auch bei dir bleiben und kaufen. Doch das sind Zufallsbekanntschaften. Du hast dich spezialisiert und arbeitest dich durch Rezepte, Pflege- und Gießanleitungen von Idared.

Und weil Google registriert, wie lange ein Mensch auf deiner Seite bleibt, wenn er „säuerlicher Apfel, rot“ eingegeben hat, wird er immer mehr Menschen auf deine Seite schicken, die nach einem roten Apfel suchen.

Auf der anderen Seite schickt Google weniger Menschen auf deine Seite, wenn er registriert, dass sie nach einer Sekunde wieder weg sind, weil sie nur „gelbe Äpfel“ finden.

 

Verweildauer ist ein wichtiger Faktor

Erzeuge also durch deinen ersten Satz, deinen Banner oder Slider Spannung, Interesse nach mehr. Ziehe den Besucher in den Bann deiner Startseite.

Wie das geht?

Indem du genau sein Problem ansprichst. Und Lösung anbietest.

Du erkennst – wenn du mit dem Bauchladen spazieren gehst, wird dir das nicht gelingen.

Beachte:

  • Stimme das Layout, die Farben und Bilder auf deine Zielgruppe ab. Wenn du mit Kindern arbeitest, dann brauchst du ein buntes Layout und Bilder von Kindern.
  • Schwarz und braun wirken in diesem Fall nicht so vorteilhaft.
  • Arbeitest du mit Kanzleien oder seriösen Firmen, dann brauchst du vielleicht ein luftiges Layout und Bilder rund um Business.
  • Werde kreativ! Schau dich auf dem Markt um.

 

Geh gleich in die Praxis

Es schadet nicht, wenn du dir noch einmal deinen Wunschkunden anschaust. Dinge ändern sich so rasch, du veränderst dich mit jedem Tag – damit verändert sich auch dein Wunschkunde stetig. Es genügt, wenn du ihm ein paar Schritte voraus bist.

Überlege dir, welche Farben und Bilder, welches Layout deinen Wunschkunden ansprechen. Es gibt tolle Layouts da draußen, aber wenn es allzu „schrill“ oder gar zu „langweilig“ für deine Zielgruppe ist, schreckt es vielleicht deinen Kunden ab.

  • Nimm dir nun deinen Elevator Pitch, deinen Slogan und die Inhalte deines Folder zur Hand.
  • Deine Liste an Keywords
  • Überprüfe alles noch einmal. Es ist völlig normal, dass du in der Aufbauphase nach einer Woche die Dinge anders siehst. Kleinigkeiten noch umstellst.

Darum hast du im Kurs „Von der Gründung zum Marktauftritt“ drei Monate. Du hast Zeit, deine Texte zu überarbeiten, sie durch mein Feedback zu verbessern. Das ist der Porzess. Im „echten Leben“ stellen viele Menschen etwas auf die Homepage und denken, das sei nun „fertig“.

 

Doch nachdem du alles auf der Homepage hast, beginnt die eigentliche Arbeit.

Du testest sie auf dem Markt, funktioniert sie nicht, stellst du um. Und um, und um. Solange bis es funktioniert. Doch es wird nicht bis in alle Ewigkeit genau so funktionieren.

Der Markt ändert sich. Die Gewohnheiten und dein Zielkunde – alles ändert sich. Und so beginnst auch du wieder mit einer neuen Positionierung. Mit einem Unterschied, du wirst von Mal zu Mal besser ;-).

  • Suche dir fünf Webseiten aus dem Netz, die mit einer ähnlichen Zielgruppe arbeiten. Ideal ist es, wenn es Influencer sind (also Menschen, die schon länger erfolgreich auf dem Markt sind und sich als Experten bewiesen haben), sie haben Erfahrungen gesammelt, von denen du profitieren kannst.

Öffne alle fünf Startseiten dieser Plattformen, so dass du sie dir durch einfaches Klick nacheinander anschauen kannst.

  • Suche nach Gemeinsamkeiten.
  • Welche Punkte haben alle gleich?

 

Achte auf:

Headline – Schlagzeile – Slogan:

  • Wo steht die erste Zeile?
  • Wie groß ist die Schrift?
  • Wie lange ist der Slogan?
  • Hat er Schwung/Rhythmus?
  • Spricht er Emotionen an?

Mache dir dazu Notizen.

 

Gehe weiter und studiere alle Elemente:

  • Anmeldekasten
  • Freebie
  • Bild vom Anbieter (Marke)
  • Text (Wie viel, welche Wörter, wie lange, welcher Rhythmus …) – hier checkst du alle Elemente ab, die du dir im ersten Monat im Kurs erarbeitet hast.

Merke: Bei dieser Aufgabe handelt es sich um eine Form der Marktanalyse bzw. Marktbeobachtung. Es geht nicht darum, dass du dir Elemente aussuchst, die du 1:1 übernimmst. Das ist nicht ehrenhaft. Außerdem verstößt es gegen das Urhebergesetz. Und aus diesen Gründen wird es nicht funktionieren.

 

Checkliste für deine Startseite:

  • Titel, der deinen Wunschkunden stutzen lässt, so dass er weiterliest.
  • Untertitel, der die Vermutung deines Wunschkunden bestätigt, dass er hier die Lösung seines Problems finden könnte.
  • Fordere zu einer Handlung auf (Einladung, dein Freebie zu holen; Strategiegespräch, etc.)
  • Bilder, die mit der Lösung des Problems in Zusammenhang stehen
  • Sprich deine Lösungsangebote an
  • Testimonials – organisiere dir Aussagen von begeisterten Kunden und stelle sie auf deine Startseite
  • Zeige durch einfache Elemente (und Navigation), was dein Wunschkunde als nächstes machen soll
  • Biete Kostproben aus deinem Blog an
  • Wenn du Veranstaltungen machst, zeige deine Termine (aber bitte nimm dir ein Plugin, das deine veralteten Termine löscht. Es ist schrecklich, wenn man auf eine HP kommt, wo alte Termine stehen.)
  • Kontaktmöglichkeit (je leichter du es deinem Wunschkunden machst, dass er dich kontaktieren kann, desto besser).
  • Zum Abschluss vielleicht noch einen Slogan. Oder eine Zusammenfassung.

 

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Deine
Eva Laspas
Akademie Schreiben lernen

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