Netzwerken: geben, teilen und liken

 

Liebe Sabine Piarry, vielen Dank für diese Blogparade zum „Networking-Erfolg im ersten Halbjahr 2016″.

 

Netzwerken ist wie die Luft zum Atmen

Wie ich in meinem Gastbeitrag für Meike Hohenwarters Blog gestern geschrieben haben (der Artikel erscheint im September), geht es ohne Netzwerken bei mir nicht. Ich kann gar nicht sagen, ob es bei überhaupt irgendjemandem ohne Netzwerken geht.

 

 

Als ich mich vor 16 Jahren mit einem (damals ein Novum, von den Meisten lieb belächelt, von Vielen heißt geliebt) Internetmonatsmagazin selbstständig gemacht habe, fiel mit ein Buch zur Rezension in die Hände, da ging es ums Netzwerken.

Ich begann auf dem Markt zu suchen, fand gerade mal zwei Frauennetzwerke. Für Männer gab es schon immer die „Clubs“ und „Seilschaften“ für Frauen oder „gemischt“ war die Netzwerklandschaft ziemlich leer.

Diese beiden Frauennetzwerke hatten sich aber auf „Business“ spezialisiert und ich war im Gesundheitswesen tätig. Also ging ich zur Wirtschaftskammer und gründete dort im Pool das Empfehlungsnetzwerk in der Gesundheitsbranche.

 

Aus dem Netzwerk entstand mein Unternehmen

So fing alles an… Aus diesem Netzwerk entstand meine Gesundheitsmesse „Festival der Sinne“ – die erste Veranstaltung haben wir nahezu komplett aus dem Netzwerk bestückt. In diesem Bereich liegt immer noch ein großer Teil meines Netzwerkes. Zusätzlich bin ich auch noch Mitglied bei den BusinessMamas.

Aus dieser Zeit entstanden Kontakte zu Menschen, die immer noch tragen. Man kennt sich halt und freut sich, wie sich der andere entwickelt. Das Unterstützen fließt, das Vertrauen ist ja über die Jahre entstanden. So viele schöne Projekte haben sich entwickelt, durch mich – nicht immer mit mir. 😉

 

Neustart – Netzwerk reloaded

Gerade jetzt, wo mir Anfang Mai durch die Blogparade von Christina Emmer und die Tagesaufgabe von Stèphane Etrillard der blinde Fleck in Bezug auf mein Talent weggerissen wurde, haben sich die Ereignisse eigentlich überschlagen.

Schreiben war immer schon „meins“. Ich schrieb so leicht und mühelos, dass mir niemals in den Sinn gekommen wäre, dass es anderen nicht so gehen könnte. Und das ich hier mit meinen pädagogischen Ansätzen der Maria Montessori sehr viel Unterstützung geben kann.

Also rasch einen Blog gebastelt, eine Blogparade gezimmert, die Challenge „Schreiben lernen“ geschnitzt. Ich wusste – ohne Unterstützung von einem Netzwerk wird das nichts. Denn nicht alle aus meinem Gesundheitsnetzwerk möchten schreiben lernen. 😉

 

Das „neue“ Netzwerk

Ich habe also angefangen, ein neues Netz zu knüpfen, diesmal mit Kontakten aus dem Businessbereich. Menschen, die Selbstständige unterstützen. Einige meiner „alten“ Kontakte konnte ich mitnehmen – wie zum Beispiel Meike Hohenwarter oder Maria Husch. So verweben sich gerade die Kontakte, jedes Netzwerk kann vom anderen profitieren.

Andere Beziehungen knüpfte ich neu. Ich schaute, wer für meine Challenge als Mitwirkende in Betracht kommen würde und fragte die Menschen einfach.

 

 

Ich rief also an und sprudelte vor mich hin. Tom Oberbichler kannte ich von seinen Posts auf Twitter, da er auch in Wien wohnt, suchte ich mir die Nummer heraus und rief einfach an. Er sagte zu und empfahl mir Bella Bley.

Weiter sprach ich auch noch Silvia Chytil und Almut Switalla an. Sie alle sprangen auf den Zug der Challenge auf, ohne mich wirklich zu kennen. Dafür bin ich sehr dankbar. Franz Grieser und Stella Damm kamen dann über das Netzwerk von Christina Emmer dazu. Und letztendlich auch Dunja Hermann, die liebe, die damals mit genau der Idee schwanger ging, die ich als eine Tagesaufgabe in der Challenge schon vorbereitet hatte.

So beginnt es jetzt schon zusammenzufließen: Wer tut wem was Gutes?

 

Das neue Projekt mit Netzwerkpartner von früher und heute

Aus der Challenge mache ich gemeinsam mit den ExpertInnen der Challenge gerade das Buch „Werbetexte schreiben lernen“ – in 21 Tagen zum besseren Text. Tom macht allerdings dabei nicht mit, aber er unterstützt unsere Launch.

Für die Launch habe ich viele langjährige Kontakte kontaktiert. Da unterstützen mich Helene Skoric, Verein Symbiose und Meike Hohenwarter, Marketing Basics-Kurse. Daniela Grünwald vom Business Support und Irmgard Gottschling von der Delila-Akademie. Und Silvia Wessely, Stimmanalyse, die ich von den BusinessMamas und Maria Husch, die Raumexpertin, die ich von der Messe kenne.

Neue Kontakte, die ich in den letzten Monaten über FB und meine Challenge kennen gelernt habe sind auch bei meinen Launchunterstützern. Hier zähle ich Stephanie Mertens, Elke Dola, Barbara Schönfeld und Nicole Bailer. Und Claudia Salloker, die ich ewig aus FB kenne und mit der ich die Launch als unser erstes Netzwerkprojekt habe.

 

Expansion, die gelingt

Gemeinsam mit diesen Kontakten gelang es uns, dass bei unserer Challenge 172 Menschen mitgemacht hatten. Die sind ein eindeutiges Plus in der Newsletterliste der Akademie Schreiben lernen und daher auch die beste Aktion des Halbjahres. Nicht alle sind geblieben, aber es ist ein solider Grundstock von Menschen, die meine Angebote kennen und lieben gelernt haben.

Über die FB-Posts und „likes“, die wir austauschen, arbeiten wir jetzt gemeinsam an unseren Erfolgen. Das Ziel der restlichen Monate 2016 ist klar – das Buch launchen, den Kurs »Werbetexte schreiben lernen« und den Kurs „Von der Gründung zum Marktauftritt“ gemeinsam mit starken Netzwerkpartnern auszubauen und gemeinsam viele Menschen auf dem Weg in ihre Selbstständigkeit zu unterstützen.

 

Danke euch allen, die ihr mich begleitet habt, begleitet und begleiten werdet!

 

Eure

Eva Laspas

 

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Bildquellen

  • unternehmensgruendungsprogramm_low: Eva Laspas
  • netzwerken_akademie_schreiben_lernen_: unsplash

4 Kommentare zu “Netzwerken: geben, teilen und liken

  1. Glückwunsch, das klingt sehr spannend.

    Anfang 2016 habe ich über 3 Monate hinweg mit anderen Trainern zusammen für unsere Ideenschmiede geworben. So haben wir uns gegenseitig interviewed, in Newslettern vorgestellt und auf FB geliked.

    So hat sich bei unseren Lesern auch ein dichteres Netz ergeben. Dabei haben wir festgestellt, wenn wir etwas zusammen machen wollen, dann muss die Zielgruppe ganz ähnlich sein.

    Das zweite, was ich gelernt habe – Teilen bringt noch mehr Sichtbarkeit als liken.
    Danke für den schönen Beitrag.

    1. Liebe Judith,
      ja da hast du einen wesentlichen Punkt angesprochen. Netzwerken ist genau deshalb eine Herausforderung, weil die Zielgruppe ähnlich sein sollte und weil gerade aus deisem Grund viele noch in der Angst leben, sie würden Kunden verlieren. Das Gegenteil ist der Fall. 😉
      Danke dir für dein Feedback!
      lg
      Eva

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