Newsletter versus E-Mail-Marketing

 

Was ist das eine, was das andere?

Wozu setze ich Newsletter ein, wozu E-Mail-Marketing?

Sind das nicht beides Mailings, die ich als E-Mail ausschicke?

Ja und Nein.

Natürlich sind hier die Grenzen verschwommen.

Ein Marketing-Mailing kann auch ein Newsletter sein. Und umgekehrt.

Aber es gibt feine Unterschiede.

Lies hier weiter, wenn du dich für generelle Unterschiede interessierst und erfahren willst, wie du Newsletter und E-Mail-Marketing für dein Unternehmen einsetzt.

 

Newsletter – hier kommen Neuigkeiten

Wie schon das englische Wort sagt, mit dem Newsletter verschickst du Neuigkeiten.

In Wikipedia steht: „Als Newsletter wird ein regelmäßig erscheinendes Rundschreiben bezeichnet. Newsletter werden im ursprünglichen Sinn durch Kirchen, Vereine, Verbände und Unternehmen herausgegeben, um die Mitglieder zu informieren.“

Ich persönlich sehe einen Newsletter gerne als ein periodisches Werk, das der Kundenbindung dient oder aber Interessenten das Unternehmen näher bringt.

Als wir noch offline arbeiteten, dienten schön gestaltete Briefe oder gar Kundenzeitschriften der Kundenbindung und Information.

Diese Definition gefällt mir, und gegenüber meinen Kunden verwende ich jetzt dieses Bild als Unterscheidungsmerkmal.

Ein Newsletter ist ein grafisch schön gestaltetes E-Mail, das mit Logo und den Farben des Unternehmens versehen ist. Darin stehen interessante Neuigkeiten, die wertvolle Informationen für den Empfänger darstellen.

So entsteht Kundenbindung.

Wichtig: Auch hinter einem Newsletter-Versand sollte eine Strategie stecken. Daher darfst du auch deine Newsletter planen ;-).

Vor allem: Welches Ziel hat ein einzelner deiner Newsletter? Und welches Ziel haben sie übers Jahr?

 

Das bringt dein Newsletter

Deine Kunden und Interessenten werden sich mit der Zeit daran gewöhnen, dass du erstklassigen Content lieferst und sich auf deinen Newsletter freuen.

Hast du keine Neuigkeiten, die Mehrwert bieten, lass es bleiben.

Dann ist kein Newsletter besser. Denn was viele Menschen unterschätzen ist:

 

 

Ein noch so schön gestalteter Newsletter ohne wertvollen Inhalt schadet dem Image mehr als umgekehrt.

Warum?

  • Die meisten E-Mail-Programme (am Desktop) zeigen Bilder und Grafiken generell nicht gleich an. Der Empfänger liest die ersten Zeilen eines nichtssagenden Textes und schaltete die Bilder gar nicht frei. Ein Klick – und weg.
  • Schön gestaltete Newsletter sehen auf jedem Handy unterschiedlich aus. Je nachdem, mit welcher Schriftgröße der User liest, welche Marke er hat, usw. Manche Newsletter sind dann so gestaltet, dass man in die Breite auch noch scrollen muss. Ein NoGo.

 

 

Gestaltung des Newsletters

Zahlreiche Programme dienen zur Gestaltung eines Newsletters.

Andere sind für E-Mail-Marketing konzipiert und haben den Schwerpunkt nicht so auf der schönen Gestaltung.

Arbeitest du mit WordPress, gibt es viele Plugins, wo du dir ein feines Newsletter-Layout erstellen kannst.

Doch wenn deine Leseranzahl steigt und einige tausend Menschen umfasst, wird es wahrscheinlich mit deinem Provider Probleme geben.

In so einem Fall empfehle ich Newsletter2go.

Dieser Anbieter hat ein einfach zu bedienendes Programm, und du kannst dir aus vielen Vorlagen eine passende auswählen. Oder mit einem Drag&Drop-System ein eigenes Layout erstellen. Außerdem ist alles sehr genau per Video erklärt.

Dein Layout schaust du dir dann auf Voransichten für drei Endgeräte an. So kann es nicht passieren, dass deine LeserInnen quer scrollen müssen.

Newsletter2go verschickt 1000 E-Mails pro Monat kostenlos für dich. Danach bezahlst du für die versendete Stückzahl. Machst du das regelmäßig, nimmst du dir ein Abo, wodurch der Versand noch günstiger wird.

 

Soll der Newsletter nicht auch verkaufen?

Natürlich bietest du im Newsletter auch deine Dienstleistungen und Produkte an.

Aber nicht ausschließlich und nicht ohne Kontext.

Wenn dein Produkt oder deine Dienstleistung zum Thema des Newsletters passen, dann ist das ja auch ein wichtiger Mehrwert.

So machst du beispielsweise den Zusammenhang zwischen dem Thema des jeweiligen Newsletters und deiner Unterstützung klar.

Generell aber bringt ein Newsletter Neuigkeiten.

Verschickst du ein Angebot, kennzeichne es auch als solches.

Wenn deine LeserInnen deine Newsletter lieben, weil du ihnen meist Mehrwert bietest, werden sie auch deine Kaufangebote lieben.

 

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing ist eine andere Form von Newsletter.

Eben weil die Grenzen zwischen Newsletter und „E-Mail-Marketing-Schreiben“ so verschwommen sind und weil viele Unternehmer unsicher sind, womit sie arbeiten sollen, dränge ich bei meinen Kunden auf eine genaue Definition.

Du kannst beides machen, wichtig ist, dass du die Unterschiede kennst.

Je nachdem, was dein Ziel für dein Unternehmen ist, setzt du unterschiedliche Werkzeuge ein.

E-Mail-Marketing ist ein gewaltiger Prozess, den du zu unterschiedlich großen Teilen nutzen kannst. Einen Teil davon habe ich dir schon in diesem Artikel über „E-Mail-Marketing – So werden deine Newsletter gelesen“ geschrieben.

Es geht darum, möglichst viele E-Mail-Adressen zu generieren, um dann laufend Kaufangebote zu unterbreiten. Dazu verwenden große Unternehmen 20 und mehr Landingpages für ein einziges Produkt, nur um die Interessenten exakt zu segmentieren.

Ein toller Anbieter für E-Mail-Marketing ist Klick-Tipp)*

Mit der Hilfe von Klick-Tipp kannst du E-Mail-Marketing verwirklichen.

Die sind technisch top. Dafür gibt es aber keine Layout-Vorlagen, denn bei E-Mail-Marketing geht es um Content und Gewinn. Mit Klick-Tipp kannst du ordentliche E-Mails erstellen, ein sauberes einfaches Layout, das sich jedem Endgerät anpasst. Du kannst Bilder einbinden, Dateien verlinken aber auch ein fertiges Layout in HTML einbinden. Und dein Spam-Score wird geprüft. Damit deine E-Mails auch ankommen. Lies hier mehr über E-Mail-Marketing.

 

Ein Beispiel für E-Mail-Marketing

Hier führe ich ein Vitaminprodukt an, das eigentlich für alle Menschen wertvoll ist.

Doch genau das „für alle gut“ passt nicht zum E-Mail-Marketing.

Denn heute finden die Suchenden selber, was sie brauchen. Über die Suchmaschinen. Dort geben sie ihr Problem ein. (Lies hier mehr über Inbound Marketing)

  • So sucht eine müde Mutter von Zwillingen ein Produkt, „das die Müdigkeit wegmacht“.
  • Ein gestresster Chef von 20 Mitarbeitern sucht nach etwas, das „ihn durchhalten lässt“.

Beide sind gestresst, doch die Suchbegriffe sind komplett unterschiedlich. So werden also (in unserem Beispiel) zwei Landingpages gebaut. Eine, die das Problem der Mutter anspricht (müde) und eine, die den gestressten Chef anspricht (durchhalten).

Jeder trägt sich auf einer anderen Landingpage ein, jeder bekommt – mit völlig anderem Wortlaut beschrieben, dasselbe Produkt empfohlen.

Und in Folge bietet man der Mutter Präparate an, die gegen Müdigkeit wirken. Und dem Chef Produkte, die er gegen seinen Stress gut brauchen kann.

Jeder Klick auf jedes Angebot wird kontrolliert und gemessen.

Um die Kunden in noch kleinere Gruppen segmentiert. Zusammen mit dem Tagging deiner Homepage wissen die Unternehmen bald, was dich interessiert und was du heute suchst. Und schwupps, schon kommt das nächste E-Mail mit einem ähnlichen Angebot von genau dem Produkt, dass du vor drei Tagen im Web gegoogelt hast.

 

Meine Empfehlung

Natürlich interessiert nicht jedes Thema alle deiner LeserInnen.

Hast du deine Aufgabe gut gemacht und kennst den Traum deines Wunschkunden, werden sich mehr und mehr Menschen zu deinem Newsletter anmelden, die genau diesen Traum haben. Schreibst du dann exakt passend für diese Menschen, wird deine Öffnungsrate in die Höhe steigen.

Ich selber habe tatsächlich für alle Geschäftsbereiche Newsletter. Ich bezeichne sie zwar nicht als solche – lege aber Wert darauf,

  • Interessantes zu einem Thema,
  • wirkliche Neuigkeiten oder
  • aktuelle Trends zu verschicken.

Das führt über die Jahre dazu, dass die LeserInnen meine Newsletter öffnen, auch wenn die Betreffzeile nicht 100 % passt. Sie wissen: „Eva schickt interessante Neuigkeiten, da ist immer irgendein Mehrwert dabei.“

Und ich verwende auch E-Mail-Marketing, verbinde also beides miteinander.

Meldet sich eine Interessentin für ein Freebie an, bekommt sie 5 bis 7 E-Mails in der Folge (im Abstand von einigen Tagen bis Wochen) mit wertvollen Tipps, Übungen, aber auch Infos zu meinen Produkten. Das nennt man Follow-up. Das ist eine klassische E-Mail-Marketing-Maßnahme.

Am Ende der Follow-up-Serie (Hole dir hier das Freebie für eine Follow-up-Serie) bekommt der Leser einmal im Monat einen klassischen Newsletter.

Habe ich eine Aktion oder bietet ein Kooperationspartner einen Kurs an, der interessant für meine LeserInnen sein könnte – schicke ich wieder eine Serie an Follow-up-Mails aus.

Für mich ist diese Mischung ideal. Meine Interessentinnen lieben die Infos und kaufen auch gerne die vorgestellten Produkte.

 

Unterstützung?

Eva Laspas

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Deine
Eva Laspas

Akademie Schreiben lernen

 

 

 

 

 

 

Bildquellen

  • Newsletter versus E-Mail-Marketing: StockSnap

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