So regst du deinen Schreibflow an

 

Manchmal ist es wie verzwickt?

Die Uhr tickt, der Kurser blinkt?

Und dein Geist ist leergefegt …

Kein Wort erscheint vor deinem inneren Auge.

 

Du gehst manchmal stundenlang im Kreis?

Flüchtest dich ins Staubsaugen, Fenster putzen oder Geschirr abwaschen?

Das nervt?

Finde in diesem Artikel Lösungsansätze und schaue, wie das andere Schreiberlinge so machen.

 

So geht es nicht

Natürlich. Immer dann, wenn du dir einen Blogartikel oder Kapitel deines Buches vorgenommen hast.

Irgendetwas passiert.

Das Essen brennt an.

Die Fenster sind schmutzig.

Der Kaffee ist ausgegangen.

Oder der Hund muss mal dringend hinaus.

Damit weißt du es ganz genau: Heute ist wieder einmal keine Zeile möglich.

Und so rückt dein Traum ein Stück in die Ferne.

 

Du schaust dir dabei zu.

Kennst dieses Muster.

Schüttelst innerlich den Kopf.

Und doch – wie ein Zwang überkommt es dich.

Jedes Mal.

Du schreibst und schreibst nicht.

 

Das geht bei Blogartikeln.

Bei deinem Kurs.

Und auch beim Buch.

Alles Dinge, die du gerne machen würdest. Doch leider …

 

Weg mit der Blockade

Irgendwann zu irgendeiner Zeit in deinem Leben hast du Schreiben mit Mühe verbunden. Oder einer Enttäuschung. Es muss dir nicht mal bewusst sein, was es war.

Egal.

Jetzt ist Zeit, es gehen zu lassen.

Zeit, den Teil in dir lieben zu lernen.

Der da Angst hat zu schreiben.

Erfolgreich zu sein.

Das Buch fertig zu stellen.

 

Ja, du hast richtig gelesen.

Dieser Teil in dir braucht Liebe.

Lass die Schimpfer (Schelte) oder deinen Ärger über dich selber gehen.

Anerkenne diesen Teil in dir, liebe ihn, und dann setze dich einfach hin und schreibe.

Erkenne, dass das ein Teil von dir ist. Da ist irgendwo auch ein Teil, der Schreiben liebt. (Das ist immer so, es gibt niemals eine Euromünze mit nur einer Seite ;-).

Suche nun den Teil, der das Schreiben liebt und fang an.

 

 

Struktur

Struktur gibst du dem Ganzen später. Oft entwickelt sie sich später von selbst.

Dank moderner Technik kannst du die Einzelteile immer wieder verschieben.

Bis alles in einem Guss ist.

 

Ich selber arbeite wahrlich abenteuerlich.

Setze mich an die Tastatur und beginne zu tippen.

Mich kümmert zu diesem Zeitpunkt nichts. Keine Struktur, kein Oben oder Unten.

Ich lasse es fließen. Tippe ein, was da kommen mag.

Irgendwo zu irgendeiner Zeit kommt plötzlich ein Satz, von dem ich weiß: „Das ist jetzt die Überschrift.“

Oder: „Ah – das ist jetzt der Schluss – und damit die Erkenntnis: Achja, so mag der Artikel laufen, so möchte seine Struktur sein.“

Erzähle das nur nicht deinem Kind – denn in der Schule lernt man es völlig anders.

Leider wird damit die Kreativität völlig verstümmelt.

 

Gestern hatte ich ein Netzwerktreffen mit einer Kollegin, Mag. Anna Oladejo. Sie betreibt die Werbeagentur „interlink marketing“ und ist wie ich. „Her mit der Tastatur: sobald die Finger diese berühren, fließen die Worte und Sätze von alleine. Text rein tippen. Titel und Überschriften kommen meist zum Schluß“.

 

Natürlich haben wir beide wirklich viele Jahre Erfahrung.

Übung und Gewohnheit.

Und damit auch kaum Hindernisse in uns.

 

Manchmal, wenn ich Texte für einen neuen Kunden schreibe, dauert es länger, bis der Flow kommt.

Da gehe ich dann Kaffee kochen, zum Fenster hinausschauen und noch einmal aufs WC.

Vielleicht noch den Mist ausleeren oder gar eine Nacht darüber schlafen.

Das alles beobachte ich – aber mit Wohlwollen.

Denn ich weiß: So läuft mein Schaffensprozess im Gehirn.

Das ist völlig normal.

Abnormal ist eine Situation wie bei einer Schularbeit ;-).

 

Übung und Gewohnheit

Beides mächtige Werkzeuge.

Kaum zu überbieten.

Höchstens mit Liebe zu deinem Unternehmen. Zu deinen Kunden und LeserInnen.

 

Mach dir Schreiben zur Gewohnheit.

Einmal die Woche. Jeden zweiten Tag. Täglich.

Auch Tagebuch schreiben regt deine Kreativität an.

Du bekommst Übung: Wortwahl, Satzbau, Ausdruck.

Und bald ist Schreiben zur Gewohnheit geworden.

 

Besonders wichtig ist die Gewohnheit, wenn du ein Buch schreibst. Manche setzen sich täglich um die selbe Zeit an den Computer und schreiben ihr Tagespensum. Andere schreiben täglich, aber immer dann, wenn es sie überkommt.

Ich persönlich schreibe am besten zwischen 9 und 11 Uhr.

 

Schreib-Boot-Camp

Wenn du ein Buch schreiben möchtest, ist für dich das Schreib-Boot-Camp von Tom Oberbichler ein wertvoller Gewinn. Da schreibst du während der 10 Tage des Camps täglich 1 000 Wörter. Das macht schon einmal eine ansehnliche Menge an Text, die dich motiviert, weiterzuschreiben.

Außerdem hast du nach 10 Tagen bereits eine gewisse Routine und der tägliche Griff in die Tasten ist zur Gewohnheit geworden.

Lies hier, was das Schreib-Boot-Camp dir bietet.

P.S. Ich begleite dich auch an einem Tag im Schreib-Boot-Camp ;-). Gemeinsam bringen wir Bewegung ins Buch.

 

Schreibflow – so machen es die anderen

Wir Menschen lernen ja immer durch Nachahmung. Ich habe daher einige Experten gebeten, mir ihren Tipp zu geben, wie sie den Schreibflow anregen.

Vielleicht ist ja das eine oder andere auch für dich dabei. Oder du hast selber den ultimativen Tipp, in Schreibflow zu kommen? Dann schreib‘ uns das doch gerne in die Kommentare!

 

Christina Bodendieck beschreibt es so: „Meist ist es erst ein Gedanke, oft aus einem Coaching mit einem Kunden es kann eine Fragestellung sein oder eine Herausforderung. Das macht es mir leichter darüber zu schreiben. Wenn ich noch sehr unsortiert bin oder mich etwas blockiert, spreche ich einfach auf Band und höre es mir an, dann finde ich meinen Ursprungsgedanken wieder und habe dadurch wieder die Verbindung zu mir und meinem Text.“

Barbara Gleich hat folgenden Tipp: „Material und Infos sammeln, einfach niederschreiben. Danach eine kurze Pause oder auch ein Spaziergang, je nachdem, wie viel Zeit zur Verfügung steht. Der erste „echte“ Arbeitsschritt ist dann die Überlegung, wie die vorhandenen Informationen – der Wichtigkeit nach und vor allem kundenorientiert – gegliedert werden können. Aus diesem Gerippe entsteht nach einem weiteren Break der fertige Text.

Diese Methode hat den Vorteil, dass wie beim Schneeballsystem (aus einer Flocke, einem Wort wird der Ball, ein ganzer Roman), ganz nach Belieben erweitert werden kann. Es spielt also keine Rolle, ob der fertige Text aus schmalen 350 Wörtern bestehen soll oder schlussendlich sogar für ein umfangreiches E-Book taugt. Jede Aussage wird nach Bedarf einfach um Details und nähere Erklärungen unterstützt.

Schreiben geht immer, man muss nur anfangen!“

Beatrix Andree kommt über das Tun in den Fluss: „Raus aus dem Gedankenkarussell und rein in den Schreib-Flow durch Handeln statt Hirnen. Keine Zweifel – keine Ängste zulassen. Durch das konkrete Schreiben in den Fluss kommen. Schreiben – Schreiben – Schreiben.“

Super Sabine, Sichtbarkeitsmentorin für Business-Frauen, SEO- und Text-Expertin, verrät dir: „Am liebsten sitze ich am Rhein. Mit Blick auf das sanft plätschernde Wasser fällt mir das Schreiben besonders leicht. Oftmals nehme ich dann sogar die oldschool Variante: Stift und Papier statt Laptop.“

 

Unterstützung:

Hole dir hier Anleitung bezüglich des Schreibens.

 

 

Deine

Eva Laspas
Akademie Schreiben lernen

 

 

 

Bildquellen

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