Struktur durch Kategorien

 

Ein wesentlicher Punkt für deine LeserInnen, Google und dein SEO ist, dass du Struktur in deine Webseite bringst.

Eine wunderbare Möglichkeit sind die „Kategorien“, die du in WordPress anlegen kannst.

Lies hier,

  • wie du Kategorien anlegst und
  • warum du das tun solltest.
  • Außerdem verrate ich dir noch einige zusätzliche Kniffe.

 

Was ist eine Kategorie?

Über die Möglichkeiten „Schlagworte“ und „Kategorien“ bietet dir WordPress die Möglichkeit, Struktur in deine Webseite zu bringen. Eine Kategorie „Allgemein“ ist schon von Beginn an angelegt. Da werden automatisch alle deine Beiträge zugeteilt.

Hast du beispielsweise einen Feed für deine Startseite, wird er in der Standardeinstellung über die Kategorie „Allgemein“ gespeist.

Außerdem kannst du jeden deiner Beiträge mehreren Kategorien zuteilen. Das macht dann Sinn, wenn du – wie im Beispiel oben beschrieben – für dich selber eine Möglichkeit erschaffst, Beiträge zu sortieren.

Du hast auch die Möglichkeit, ein Menü mit deinen Kategorien zu erstellen, und wahlweise anzeigen lassen, wie viele Beiträge es zu jeder Kategorie gibt und in welcher Hierarchie die Kategorien zueinanderstehen.

 

Der Überblick bringt es

Wann du beginnst Kategorien zu erstellen, bleibt dir überlassen. Über jahrelange Erfahrung empfehle ich, mit den Kategorien erst dann zu starten, wenn du schon einige Blogbeiträge veröffentlicht hast. Und dann auch nur zwei oder drei Kategorien anzulegen.

Auch wenn du deine Aufgabe gemacht hast und deinen idealen Kunden (Link BUCH) genau kennst, braucht es noch einige Monate Test auf dem Markt. In dieser Zeit schreibst du Blogbeiträge zu unterschiedlichen Themen. Spätestens nach 25-30 Blogbeiträgen macht sich ein Trend bemerkbar:

 

 

  • Verschaffe dir Überblick über deine Blogbeiträge.
  • Lies sie dir nochmal alle durch. (Und notiere dir Ideen für Ergänzungen oder neue Blogbeiträge.)
  • Mach dir einen Cluster und ordne die Texte in unterschiedliche Themenbereiche. Ich habe zum Beispiel Kategorien wie „Blogparaden“ und „Gastbeiträge“. In Vorbereitung zum neuen Buch 2017 „Mein idealer Kunde“, legte ich schon im Vorfeld alle Blogbeiträge, die mit diesem Buch in Zusammenhang stehen, in einer eigenen Kategorie an. So finde ich sie dann alle auf einen Knopfdruck.

 

Zuweisen von Blogbeiträgen

Durch das Zuweisen von Blogbeiträgen in eine Kategorie findest du selber bestimmte Blogbeiträge wieder.

Die Inhalte meiner Juni-Challenge verarbeite ich zu einem Buch, das im Herbst erscheint. Für die Bewerbung der Challenge schreibe ich seit Mitte Mai spezielle Blogbeiträge. Diese führen über einen Link zur Anmeldeseite der Challenge.

Ist die Challenge beendet, rufe ich erstmals alle Beiträge dieser Kategorie wieder auf, um den Link auf die Vorankündigungsseite des Buches zu führen.

Sobald das Buch dann im Handel ist, rufe ich mir die Kategorie erneut auf, um den Link erneut zu verändern, diesmal zur Buchseite, wo man das Buch bestellen kann.

 

Wie und wie viele Kategorien anlegen?

Meiner Erfahrung nach solltest du für deinen Blog nicht allzu viele Kategorien wählen. Da diese alle einen direkten Bezug zu deinem Angebot haben (sollten), ist es sinnvoll, deine Themen genau ein- und dich abzugrenzen.

Sonst sind deine LeserInnen verwirrt.

Eine Kategorie kannst du unter „Beiträge -> Kategorien“ anlegen.

Außerdem findest du dort alle Kategorien, die du jemals angelegt hast.

Für eine Kategorie hast du folgende Möglichkeiten:

  • Namen anlegen oder ändern
  • Eine bestimmte URL zuweisen
  • Die Kategorie einer Hierarchie zuordnen
  • Eine Beschreibung inkl. Bildern und E-Mail-Anmeldekasten eingeben

 

Deine Aufgabe:

  • Gehe einen Blogartikel nach dem anderen durch, hole dir Inspiration für deine Kategorien.
  • Überlege dir, wie viele Kategorien für deinen Blog sinnvoll sind. Hast du schon welche angelegt, überdenke deine Auswahl noch einmal. Achtung: Nennst du deine Kategorien um oder gibst ihnen eine neue Hierarchie, gib die alte Kategorie in einen Redirect. Dazu lies hier mehr.
  • Suche für deine Kategorien Namen, die zum Thema deines Blogs und zu deinem Angebot passen und so deinen idealen Kunden ansprechen.
  • Lege nun Kategorien an, erstelle Titel, URL und Beschreibung, ggf. auch mit Bild. Hier findest du drei Beispiele von mir: Schreibtechnik, Gründerinnen oder Marktpräsenz.

 

Und noch eine Idee

Kategorien bieten dir auch die Möglichkeit, aus ganz bestimmten Blogartikeln einen Minikurs für deine LeserInnen (Beispiel „Idealer Kunde“) zu machen. Teile die ausgewählten Beiträge einer bestimmten Kategorie zu und verlinke die URL dieser Kategorie mit einer Ankündigung (Bild, Text, Button) auf der Startseite.

 

Texte für deine Kategorie

Auch bei den Texten für deine Kategorie gilt: Knapp, treffend und aussagekräftig! Brauchst du Unterstützung, stehe ich dir gerne zur Verfügung.

Hole dir das kostenlose E-Book „3 Schritte zum ersten Werbetext“:

 

Überarbeite heute deine Kategorien und genieße die letzten Sommerwochen!

Deine
Eva Laspas

Akademie Schreiben lernen

Bildquellen

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